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Oberösterreich

Südafrika-Mutation: Zahl der Verdachtsfälle in Linz auf zehn gestiegen

Von nachrichten.at   05. März 2021 16:55 Uhr

Coronavirus Test Labor
(Symbolbild)

LINZ. 411 neue Corona-Fälle sind am Freitag in Oberösterreich gemeldet worden. Im Bezirk Gmunden und in der Landeshauptstadt besteht in mehreren Fällen der Verdacht der südafrikanischen Mutation.

Wie der Krisenstab des Landes am Freitagnachmittag bekanntgab, gibt es in Linz zehn Südafrika-Verdachtsfälle. Das sind um drei mehr als zuletzt gemeldet. Die Betroffenen sowie die Kontaktpersonen der Kategorie 1 wurden isoliert. Umfangreiche Testungen würden laufen, Ergebnisse liegen allerdings noch keine vor. 

Bereits bekannt sind zwei Fälle im Bezirk Gmunden, die sich höchstwahrscheinlich bestätigen werden. "Das Ergebnis der Sequenzierung wird in etwa einer Woche erwartet", heißt es in der Aussendung vom Freitag. Jene zwei Personen aus dem Bezirk Vöcklabruck, bei denen die südafrikanische Mutation nachgewiesen wurde, sind inzwischen wieder genesen. Die Nachverfolgung habe keine neuen Verdachtsfälle ergeben, teilte der Krisenstab mit. 

Laut dem AGES-Variantenbericht vom Mittwoch sind die infektiöseren Mutationen inzwischen in fast ganz Österreich dominant. Mit Ausnahme Vorarlberg ist in allen Bundesländern ein Anteil von zumindest über 50 Prozent erreicht worden, wie etwa in Oberösterreich, der Steiermark und Tirol. In Wien (72 Prozent), Salzburg (79) und dem Burgenland mit sogar 88 Prozent liegen die Spitzenreiter mit Werten über dem Österreichschnitt von knapp zwei Dritteln.

  • Aktuelle Corona-Zahlen: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt weiter kontinuierlich an. Von Donnerstag auf Freitag sind bundesweit 2.668 Neunansteckungen gemeldet worden, davon 411 in Oberösterreich. >> Zur Statistik
  • AstraZeneca für Ältere: Das Nationale Impfgremium hat sich am Freitag für den Einsatz des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca auch für alle Personen über 65 Jahren sowie Hochrisikopersonen ausgesprochen. >> Zum Bericht

OÖ: Mehr als Hälfte der über 85-Jährigen geimpft

Bis gestern wurden in Oberösterreich 129.555 Impfungen verabreicht. Zwischen den Bundesländern gibt es schon jetzt deutliche Unterschiede bei der Durchimpfung der ältesten Einwohner. So hat in Kärnten, Vorarlberg und Oberösterreich schon mehr als die Hälfte der über 85-Jährigen eine erste Impfung erhalten - in Niederösterreich ist es dagegen gerade einmal etwas mehr als ein Viertel.

Österreichweit haben laut den vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen vier von zehn Einwohnern und Einwohnerinnen zumindest ihre erste Impfung erhalten. Die überwiegende Mehrheit der knapp 230.000 Menschen in dieser Altersgruppe ist weiblich (152.000).

Vorreiter unter den Bundesländern sind Kärnten, Vorarlberg und Oberösterreich, die bereits mehr als die Hälfte der über 85-Jährigen mit zumindest einer Dosis geimpft haben. In Niederösterreich sind es dagegen nur knapp 26 Prozent. Hinter Niederösterreich folgen Wien (30 Prozent), Tirol (37) und das Burgenland (39). In Salzburg sind es 44 und in der Steiermark 48 Prozent.

Noch schlechter bestellt ist es bisher um die Durchimpfung der ab 65-jährigen Seniorinnen und Senioren. In der Altersgruppe 65-74 haben bisher nur 3,2 Prozent ihre erste Impfung erhalten, in der Altersgruppe 75-84 sind knapp 14 Prozent zumindest einmal geimpft. In Summe sind mit Stand Donnerstag knapp 503.000 Personen zumindest einmal geimpft worden. Das entspricht 5,7 Prozent der Bevölkerung.

 

 

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