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Mühlviertel

Michael Spörker ist erster freiheitlicher Bürgermeister im Bezirk Freistadt

18. Oktober 2021 00:04 Uhr

Michael Spörker ist erster freiheitlicher Bürgermeister im Bezirk Freistadt
Die erst vor fünf Jahren gegründete FP-Ortsgruppe feierte mit Michael Spörker (Bildmitte) den Wahlerfolg.

ST. OSWALD BEI FREISTADT. Fast 70 Prozent stimmten gestern bei nachgezogener Stichwahl für den FPÖ-Kandidaten.

Zum ersten Mal stellt im Bezirk Freistadt die FPÖ einen Bürgermeister: Bei der gestern durchgeführten "Ja-Nein-Wahl" erhielt FP-Kandidat Michael Spörker 1108 Ja-Stimmen. Das sind 69,5 Prozent der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 67 Prozent. Nach dem Rückzug des amtierenden Ortschefs Walter Kreisel (ÖVP) von der Stichwahl war Spörker der einzige Kandidat gewesen und hatte für eine gültige Wahl 50 Prozent plus eine Stimme benötigt. Der 42-jährige Gesundheits- und Krankenpfleger, der mit seiner Lebensgefährtin und seinen drei Kindern auch eine Landwirtschaft betreibt, hatte bereits im ersten Wahlgang mit 41,7 % gegenüber den Kandidaten von ÖVP und SPÖ punkten können.

"Die Freude ist riesig. Diese Bestätigung durch die Wählerinnen und Wähler ist mir schon wichtig, obwohl mir eine Wahl mit Gegenkandidat lieber gewesen wäre", so Spörker in einer ersten Reaktion gegenüber den OÖNachrichten. Er wolle nun das Gespräch mit allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen suchen und als Bürgermeister über die Parteigrenzen hinaus agieren: "Nach diesen turbulenten Monaten die Gemeindebürger zu einen, ist ein großes Ziel, das ich mir gesteckt habe."

Groß ist die Freude über das Ergebnis auch bei Bezirksparteiobmann LAbg. Peter Handlos. Bereits bei der Ortsgruppengründung 2016, bei der sogar Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner vor Ort war, habe sich herauskristallisiert, dass hier ein Politiker mit Hausverstand und Herzblut an seine Aufgabe herangehe: "Ich gönne unserem Michael den Erfolg von ganzen Herzen, da er ein Kandidat ist, der seine Aufgabe sehr ernst nimmt. Mit ihm hat St. Oswald einen Bürgermeister, der das Einende vor das Trennende stellt, für die Bevölkerung ein offenes Ohr hat und darauf schauen wird, dass die Heimat lebenswert bleibt", wünschte Handlos dem künftigen Bürgermeister viel Erfolg. (lebe)

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