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Mühlviertel

Heikler Zeitplan erschwert Arbeiten bei Donaubrücke

27. Mai 2019 04:28 Uhr

Heikler Zeitplan erschwert Arbeiten bei Donaubrücke
Die Zufahrten zur Donaubrücke Mauthausen sind beinahe täglich Schauplatz kilometerlanger Staus.

MAUTHAUSEN. Donaubrücke Mauthausen: Zweiter Streifen für Linksabbieger soll Verkehr beschleunigen.

Während im Bezirk Perg der Druck für einen raschen Baubeginn einer neuen Donaubrücke in Mauthausen steigt – der Verein "DoNeubrücke Mauthausen" hat bereits mehr als 3000 Mitglieder um sich geschart – soll als zumindest kurzfristige Verkehrsentlastung nun mit dem Bau eines zusätzlichen Linksabbiege-Streifens bei der Brückenabfahrt in Mauthausen gestartet werden.

Diese Maßnahme soll ab September den Rückstau nach Niederösterreich, der vor allem an Nachmittagen mitunter bis zur Umfahrung Enns reicht, vermindern und das Abfließen des Verkehrs von der Brücke auf die B3 deutlich verbessern. Das haben die beiden Landesräte Ludwig Schleritzko (NÖ) und Günther Steinkellner (OÖ) am Samstag bekannt gegeben. Außerdem werden auf der B3 bestehende Mittelinseln abgetragen und zur Verbesserung der Verkehrsführung in zusätzliche Fahrstreifen (Abbiege- bzw. Verflechtungsstreifen) umgebaut.

Heikler Zeitplan erschwert Arbeiten bei Donaubrücke
Die Landesräte Ludwig Schleritzko (NÖ) und Günther Steinkellner (OÖ).

Die Vorarbeiten für diese Baumaßnahmen werden im Juni beginnen. Diese werden aus Rücksicht auf die Verkehrsspitzen vormittags erst ab 9 Uhr anfangen und am nachmittags um 16 Uhr beendet. Die Hauptarbeiten werden in der Haupturlaubszeit ab Mitte August folgen und sind auf drei Wochen ausgelegt. Die Fertigstellung ist mit Ende der Schulferien vorgesehen. Mit den Arbeiten beauftragt wird die Straßenmeisterei Perg.

Großevents erschweren Planung

Größte Herausforderung bei der Terminisierung der Bauarbeiten sind neben der bestehenden Verkehrsdichte auch die tausenden Besucher, die im Juli und August zu den Konzerten auf der Burg Clam anreisen werden, sowie die Tatsache, dass vom 6. Juli bis 18. August auch der Pkw-Übergang beim Donaukraftwerk Wallsee-Mitterkirchen wegen einer baubedingten Totalsperre nicht zur Verfügung steht. Diese Sperre ist schon seit längerer Zeit angemeldet.

Um Konfliktpunkte weitgehend auszuräumen, wurden die heikelsten Bauabschnitte wie etwa die Montage der Ampelanlage oder die Asphaltierung erst für die Zeit nach dem 19. August festgelegt. Ab diesem Zeitraum kann es zu Umleitungen oder kurzfristigen Sperren kommen. "Um die Verkehrsbeeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, werden wir alles daransetzen, die notwendigen Teilsperren während der Wochenenden sowie für die Nachtzeiten einzutakten. 570.000 Euro investieren wir in die Umbaumaßnahmen", betont Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner.

Schon bei den Sanierungsarbeiten an der bestehenden Donaubrücke habe sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen Ober- und Niederösterreich gut funktioniere, bekräftigt auch Steinkellners Amtskollege aus Niederösterreich, Ludwig Schleritzko: "Unser Ziel ist es, auch bei dieser Maßnahme die Arbeiten schnellstmöglich zu Ende zu bringen."

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