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Oberösterreich

Millionenschaden: Betrug mit Corona-Soforthilfe

Von nachrichten.at   03. Dezember 2020 17:48 Uhr

Polizei
(symbolbild)

FRANKENMARKT. Wegen des Verdachts des Betrugs mit Corona-Soforthilfen in Millionenhöhe in Deutschland ist ein 42-jähriger Rumäne in Frankenmarkt (Bezirk Vöcklabruck) festgenommen worden.

Rund 2,3 Millionen Euro an Corona-Soforthilfe sollen ein 42-Jähriger und seine Komplizen von der Bezirksregierung Düsseldorf ergaunert haben. Am Mittwoch konnte der Rumäne, der per europäischen Haftbefehl gesucht wurde, in Frankenmarkt verhaftet werden. Ihren Ausgang nahmen die Ermittlungen im deutschen Nordrhein-Westfalen, wo drei Verdächtige festgenommen wurden. In Linz und Frankenmarkt wurden zwölf Haushalte durchsucht.

Falsche Angaben

Das Vorgehen der Täter war einfach, aber erfolgreich. Seit April sollen die Rumänen bei der Onlinebeantragung von Corona-Soforthilfen falsche Angaben gemacht und so 2,3 Millionen Euro Corona-Hilfe bei der Bezirksregierung Düsseldorf beantragt haben. Ausgezahlt wurden etwa 800.000 Euro.

Die Beschuldigten sollen auch ihre aus Rumänien stammenden Familienmitglieder zur Beantragung von Soforthilfen überredet haben. Zusätzlich sollen mehrere Beschuldigte seit Mai 2013 unberechtigt Kindergeld bezogen haben. Insgesamt werde laut deutscher Behörden gegen 13 Beschuldigte ermittelt.

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