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Oberösterreich

Kaltfront bringt Sturm und Regen nach Oberösterreich

Von nachrichten.at (jup)   04. März 2019

Es wird stürmisch

LINZ. Den Oberösterreichern steht eine stürmische Nacht bevor: Mit Windspitzen bis zu 80 Stundenkilometern zieht eine Kaltfront über das Land hinweg, auch am Faschingsdienstag bleibt es windig.

18,4 Grad zeigten die Thermometer am frühen Montagnachmittag in der Landeshauptstadt – Höchstwert in Oberösterreich. Bei strahlendem Sonnenschein zog es viele Oberösterreicher ins Freie, wenn auch der Wind bereits merklich auffrischte. Gegen 14 Uhr wurden in Reichersberg Böen mit 66 km/h gemessen, in Waizenkirchen waren es 64, in Hörsching 52. 

60 bis 80 km/h Wind

Im Laufe des Nachmittags legte der Wind weiter zu, für den Abend und die Nacht wurden laut Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Böen von 60 bis 80 Stundenkilometern prognostiziert. Für weite Teile Oberösterreichs galt eine Wetterwarnung. 

 

"Ein dramatisches Sturmereignis steht uns aber nicht ins Haus", beruhigt Meteorologe Alexander Ohms von der ZAMG. Nennenswerte Sturmschäden gab es bis zum frühen Abend nicht zu vermelden. Gegen Abend dürften sich vom Innviertel und Salzkammergut Regenschauer ausbreiten, so die ZAMG. 

Weitaus heftiger war der Sturm etwa in den Vorarlberger Bergen: Wegen Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h mussten einige Skiliftanlagen gesperrt werden. Im Skigebiet Silvretta Montafon (Bezirk Bludenz) standen am Nachmittag noch fünf Bahnen still. Gesperrt waren etwa die Panoramabahn und die Hochjochbahn, insgesamt seien aber 31 Seilbahnen im Betrieb, so Büchel. Am späteren Nachmittag hatte sich der Wind zwar wieder gelegt, dafür schneite oder regnete es ausgiebig.

Die detaillierte Prognose für Ihre Region: Hier geht's zum Wetter auf nachrichten.at

Animation: Hier näheren sich die Regenschauer aus Bayern

 

Ungemütlich könnte es bei den morgigen Faschingsumzügen werden. Mit der Kaltfront kühlt es merklich ab, die Temperaturen dürften am Faschingsdienstag in Oberösterreich nicht über die zehn Grad-Marke hinauskommen. Die Tiefstwerte liegen bis null bis fünf Grad.

Im Mühlviertel hat es schon im Laufe des Montagnachmittags stark abgekühlt. Ich Kirchschlag bei Linz standen 15 Grad am Nachmittag Schneeregen am frühen Abend gegenüber. Vom Hochficht wurde dichter Schneefall bei -1 Grad gemeldet. 

"Typisches Auf und Ab"

Die Sturmwarnung bleibt aufrecht, es weht weiterhin starker bis stürmischer Westwind. Bewölkte und sonnige Phasen wechseln sich ab, vereinzelt gibt es Regenschauer. Die Schneefallgrenze liegt bei 700 bis 900 Metern Seehöhe. Schon am Aschermittwoch sollte es wieder etwas wärmer werden, "ein für die Übergangszeit typisches Auf und Ab", so Ohms. 

Die aktuelle Wettervorhersage als Video 

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