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Innviertel

Mit Selbstvertrauen und den Fans im Rücken will die SV Ried in Klagenfurt bestehen

Von Thomas Streif  18. Februar 2020 00:04 Uhr

Mit Selbstvertrauen und den Fans im Rücken will Ried in Klagenfurt bestehen
Geschlossenheit: Die SV Guntamatic Ried will in den noch verbleibenden 14 Saisonspielen den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga schaffen.

RIED / KLAGENFURT. Mindestens 800 SV-Ried-Fans machen sich am Freitag auf zum Spitzenspiel in Kärnten.

Nur noch drei Tage sind es bis zum Frühjahrsauftakt in der zweiten Liga. Die SV Guntamatic Ried startet, wie in der Saison 2017/2018, als Tabellenführer in das neue Jahr. Am Freitag kommt es in Klagenfurt zum Spitzenduell mit dem Tabellenzweiten. Spielbeginn ist um 19.10 Uhr.

Die Stimmung im Verein ist aber viel besser als vor zwei Jahren, auch der Mannschaftsgeist ist gefestigter. Beim Trainingslager in der Türkei herrschten sehr gute Bedingungen, das Gegenteil war Anfang 2018 in Spanien der Fall gewesen. Bei der SV Ried richtet man den Blick ausschließlich nach vorne, der Aufstieg muss im dritten Anlauf her. Ein vierter Versuch mit einem ähnlichen Budget scheint unmöglich zu sein.

Bei der Vorbereitung auf das Duell in Klagenfurt überlässt man bei der SV Ried nichts dem Zufall. Angereist wird am Donnerstag, Abfahrt ist um 14 Uhr. Im Hotel Krall, nur rund sieben Kilometer vom Wörthersee-Stadion entfernt, werden die Rieder übernachten, auch Fußballplätze gibt es vor Ort.

Gemeinsam statt einsam lautet das Motto bei den Fans der SV Guntamatic Ried. Zwölf Busse mit 600 Anhängern werden sich am Spieltag um 14 Uhr auf den Weg in die Kärntner Landeshauptstadt machen. Zudem werden wohl viele weitere Ried-Anhänger per Bahn oder Auto anreisen. Auch in Wien treffen sich mehrere schwarz-grüne Fans, um mit dem Bus nach Klagenfurt zu fahren.

"Heimatmosphäre schaffen"

"Die Stimmung in der Fanszene ist positiv. Grundsätzlich wäre bei der aktuellen Ausgangsposition auch ein Unentschieden ein kleiner Erfolg. Wir wollen in Klagenfurt für unsere Mannschaft eine Heimatmosphäre schaffen", sagt Florian Jetzinger vom Fanclub Supras. "Die Euphorie wollen wir dann gemeinsam mit der Mannschaft in die kommenden Spiele gegen Lustenau (daheim) und Amstetten (auswärts) mitnehmen", sagt Jetzinger. Eine Choreographie dürfte in Planung sein.

Personell wird wohl Innenverteidiger Constantin Reiner verletzungsbedingt fehlen. Für ihn rückt Kennedy Boateng in die Mannschaft. Im Sturm wird wohl Neuzugang Bernd Gschweidl beginnen. Ante Bajic könnte als Joker vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Artikel von

Thomas Streif

Lokalredakteur Innviertel

Thomas Streif
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