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Kundgebung im Ringen um Erdkabel

INNVIERTEL/LINZ. Freileitungsgegner kündigen für für 28. Februar Protestmarsch in Linz an.

Kundgebung im Ringen um Erdkabel

Seit mehr als 20 Jahren im Innviertel Tauziehen um Variante Bild: OÖN

Im Tauziehen um geplante neue Stromschienen kündigen Freileitungsgegner, die für Erdverkabelung eintreten, für 28. Februar eine gemeinsame Kundgebung in Linz an – ab 13.30 Uhr mit einem Marsch vom Martin-Luther-Platz aus und der eigentlichen Kundgebung um 14 Uhr vor dem Landhaus.

Initiativen aus dem Almtal/Kremstal, dem Mühlviertel und von Gegnern der geplanten Innviertler Freileitung Ried-Raab wollen dabei an einem Strang ziehen. Die Stromausfälle wegen extremer Wetterlagen in den jüngsten Winterwochen seien starke Argumente für eine Erdkabellösung. Hinzu komme die Verschandelung des Landschaftsbildes.

Das Erdkabel sei langfristig die vernünftigere Lösung. Die Projektbetreiber sehen das anders. "Veteran" der oberösterreichischen Erdkabel-Initiativen sei die Schutzgemeinschaft Innviertel, die seit rund 20 Jahren gegen die Freileitung Ried-Raab kämpft, so die Freileitungsgegner-Gemeinschaft. Die Region zwischen Vorchdorf und Kirchdorf protestiere, unterstützt von allen betroffenen Gemeindevertretungen, seit 2010. Und neu hinzugekommen sei die IG Landschaftsschutz Mühlviertel, die bereits im vergangenen Sommer eine Großkundgebung mit etwa 1000 Menschen auf die Beine gestellt habe.

Die Entscheidung, ob 110-kV-Leitungen über Land gespannt oder als Erdkabel verlegt werden, wird aktuell geprüft. Landesrat Markus Achleitner will Bewertungen durch die Technische Universität Graz und durch Wirtschaftsprüfer von EY abwarten. "Wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, werden wir entscheiden", sagte er in einem OÖNachrichten-Gespräch Anfang Jänner. Er gehe davon aus, dass es noch im heurigen Jahr zu einer Entscheidung kommen werde.

Wie mehrfach berichtet, sind im Bezug auf die geplante Freileitungstrasse Ried-Raab Verfahren zur zwangsweisen Inanspruchnahme der entsprechenden Grundstücke im Laufen, zumal die meisten Eigentümer der Einräumung von Nutzungsrechten nicht zugestimmt haben. (sedi)

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Artikel 18. Februar 2019 - 00:04 Uhr
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