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Innviertel

Vöcklabruck: Bürgermeister bezahlt Parkgebühr für Innenstadtkunden, die keinen Parkplatz finden

Von Gerhard Hüttner   28. Januar 2014

Vöcklabruck: Bürgermeister bezahlt Parkgebühr für Innenstadtkunden, die keinen Parkplatz finden
»Ich bin's leid, immer wieder zu hören, wir hätten zu wenige Parkplätze. Wir haben mehr als 2000 in der Innenstadt.« Herbert Brunsteiner, Bürgermeister (VP), Vöcklabruck

VÖCKLABRUCK. Herbert Brunsteiner (VP): "Wir haben mehr als 2000 Parkplätze in der Innenstadt"

Mit mehr als 2000 Parkplätzen in der erweiterten Innenstadt sei Vöcklabruck gut aufgestellt, betont Bürgermeister Herbert Brunsteiner (VP). "Der Kunde akzeptiert einen Fußweg von fünf Minuten, das sind umgerechnet 417 Meter." Und der Stadtchef überrascht mit dem folgenden Angebot: Er bezahle jedem Kunden die Parkgebühren für zwei Stunden, falls dieser nachweislich keinen Parkplatz im Umkreis einer fünfminütigen Fußstrecke ins Zentrum finde.

Im Rückblick auf die Umfrage des Stadtmarketings über die Innenstadt geht Wirtschaftsstadtrat Maximilian Lötsch (VP) auf den immer wieder angeführten mangelnden Branchenmix ein. Wenn man die Innenstadt mit einem Kreuzfahrtschiff vergleiche, dann waren die Kabinen nach der "Varena"-Eröffnung nur zu 50 Prozent belegt. "In der Zwischenzeit sind wir bei rund 85 Prozent", sagt Lötsch. "Jeder Reeder wäre froh, wenn er das immer hätte."

"Die Branchen, die wir in der Stadt haben, decken nahezu alles ab, was das Herz begehrt", unterstreicht der Bürgermeister. Lötsch zählt auf: 32 große und kleine Modegeschäfte und Geschäfte sowie Wochen- und Frischmarkt für die Nahversorgung. Die Parfümerie Marionnaud wird in den Burgstall einziehen, in das ehemalige Libro-Geschäft übersiedelt die Konditorei Anders, das Ring-Backwarengeschäft zieht in das freie Lokal neben dem Café Lichti. Lötsch berichtet zudem von zwei aktuellen Anfragen nach freien Geschäftslokalen auf dem Stadtplatz. "Ich bin sicher, dass wir 2014 alle brauchbaren und freien Lokale angebracht haben werden."

Zuversicht verbreitet der Bürgermeister, was die Entwicklung der Besucherfrequenz auf dem Stadtplatz anbelangt. Vor der "Varena"-Eröffnung wurden 70.000 Personen in der Woche gezählt, das sei auf unter 50.000 Gäste abgesackt.

Noch liegt die Auswertung der jüngsten Zählung nicht auf dem Tisch, aber Bürgermeister Herbert Brunsteiner ist überzeugt, dass die Zahl zuletzt wieder gestiegen sei und sich bei 55.000 einpendeln werde. "Die Frequenz im Dezember war jedenfalls mega", freut sich Stadtrat Lötsch über ein sehr erfolgreiches Weihnachtsgeschäft in der Innenstadt.

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