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Rieder Freizeitbad droht ein jährlicher Abgang von rund 450.000 Euro

RIED. Hauptgründe sind höhere Personal- und Energiekosten als ursprünglich geplant.

Rieder Freizeitbad droht ein jährlicher Abgang von rund 450.000 Euro

Hohe Ausstattungsqualität und Attraktivität der Anlage versprechen die Betreiber des Freizeitbades. Bild: Innpuls (Visualisierung)

Während die Bauarbeiten für das neue Rieder Freizeitbad auf Hochtouren laufen, werden immer mehr Details zum geplanten Betrieb bekannt. In einer "Wirtschaftlichkeitsberechnung" rechnet die "Vivamar Ried", eine Tochterfirma der GMF GmbH & Co KG, im dritten vollen Betriebsjahr mit rund 115.000 Gästen. Davon entfallen 52.000 auf das Hallenbad und 38.000 auf den großzügigen Saunabereich. Zudem werden pro Jahr rund 25.000 Schüler und Vereinsmitglieder erwartet.

2012 kamen in das "alte Rieder Hallenbad" 43.000 Besucher. Allerdings hatte das ehemalige Hallenbad nicht das ganze Jahr über geöffnet. Ein Ganzjahresbetrieb ist beim Rieder Freizeitbad, das im Februar 2018 eröffnet werden soll und rund 14 Millionen Euro kostet, hingegen geplant.

Prognosen treten nicht ein

Als sich die Rieder Stadtpolitik im Juni 2013 nach langem Hin und Her darauf einigte, ein neues Hallenbad zu bauen, wurde auch ein möglicher, kaum zu vermeidender Abgang thematisiert.

Damals hieß es, wie berichtet, dass ein jährliches Abgangsergebnis von 170.000 Euro realistisch sei. Im besten Falle würde dieses bei rund 95.000 Euro und im allerschlechtesten Fall bei 245.000 Euro liegen. Geht man nach dem aktuellen Betriebskonzept, dann dürfte der jährliche Abgang aber deutlich über dieser Prognose liegen. Im dritten Betriebsjahr des Rieder Freizeitbades sei laut Betriebskonzept von einem negativen "Deckungsbeitrag", also einem Abgang von rund 450.000 Euro auszugehen.

Ein Vergleich: In den Jahren vor dem Abriss verursachte das alte Hallenbad, inklusive jährlicher Sanierungskosten, einen Abgang von rund 400.000 Euro pro Jahr.

Ohne freie Mitarbeiter müssen 32 Stellen, Voll- und Teilzeit, besetzt werden, heißt es im Personalkonzept. Laut Wirtschaftlichkeitsberechnungen werden Energiekosten, insbesondere Strom und Wärme, und die Personalkosten höher als ursprünglich erwartet prognostiziert. Hingegen sei die Ausstattungsqualität und Attraktivität der Anlage hochwertiger als erwartet. Die Besucher dürfen sich auf alle Fälle auf großzügige Öffnungszeiten freuen. Diese wiederum wirken sich auf die Personalkosten aus. Während der Schulzeit sollen die Sauna 74 Stunden und der Badebereich 68 Stunden pro Woche geöffnet haben.

Zudem sind noch 19 Stunden für die Schulen geplant. Während der Schulferien sind in der Sauna 83 Wochenstunden und im Freizeitbad 77 Stunden geplant.

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Artikel Thomas Streif 28. März 2017 - 20:34 Uhr
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