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Ö3 Callboy foppt Yvonne-Jäger

SALZBURG. Gernot Kulis betätigte sich am Freitag wieder einmal als Ö3 Callboy. Er verlangte 10000 Euro Lösegeld für die angeblich eingefangene Kuh Yvonne, andernfalls würde sie zum Schlachthof geschickt.

Kuh Yvonne ausgerissen

(Symbolbild) Bild: dpa

Der Anrufer hat behauptet, die Kuh gefangen zu haben, und ließ diese auch in den Hörer muhen. "Jetz is so, red ma amoi Achilles, net, übers Lösegeld." Nachdem dann durch Beschreibungen geklärt schien, dass es sich tatsächlich um Yvonne handelt, nannte der Anrufer die Forderung: "10.000 Euro auf ein Schließfach am Salzburger Bahnhof. De Kua bind ma auf Gleis 8 an, da fohrt ka Zug mehr." Und zur Untermauerung stellte er dann klar: "Jetzt unter uns, i hob a anderes Angebot a no, von an Schlachthof. Der bietet mir 5.400 Euro an. Also, nur damit Sie wissen, was i maan..."

"Also wissen Sie, das sind Methoden", reagierte Britta Freitag von Gut Aiderbichl. Schließlich gab sich "Callboy" Gernot Kulis aber zu erkennen. "Es war sehr aufregend, wir sind ja derzeit alle sehr angespannt", so Britta Freitag heute. Mit dem zeitlichen Abstand kann sie sogar darüber lachen: "Im Nachhinein ist es schon lustig."

Yvonne bereitet sich indes auf den Wäldern und Feldern des bayerischen Zangbergs auf den Winter vor. Sie hat bereits 50 bis 60 Kilo zugenommen, so ein Kuh-Experte.

Link zur Website des "Erpressers"

 

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Artikel nachrichten.at/apa 23. August 2011 - 15:24 Uhr
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