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Leserbriefe

Die Aufwiegler beim Namen nennen

Von Alois Floimayr   12. Januar 2021 19:56 Uhr

In Washington ist Unglaubliches passiert.

Der Verursacher ist bekannt: das Monster Trump mit seinen Lügen von der gestohlenen Wahl. Terrorismus-Experte Peter Neumann sieht in den Vorfällen den Beginn einer extremistischen Bewegung, die auch gewalttätig sein werde. Wenn wer ständig „Politiker XY muss weg“ rufe, dann könne das von manchen Menschen auch radikal ausgelegt werden, meint Polizeichef Pilsl im OÖN-Interview. Namen nennt er nicht.

Gerald Mandlbauer schreibt in seinem glänzenden Leitartikel vom 9. Jänner, auch bei uns scheine mit Fortdauer der Pandemie „vieles vorstellbar, was bisher ausgeschlossen war“. Die Einpeitscher hier hießen anders – aber wie, das sagt er nicht.

Wir müssen die Aufwiegler beim Namen nennen! Das Geschrei vom Corona-Wahnsinn, von parlamentarischen Rollkommandos und einer angeblichen Test-Apartheid, das stammt von Kickl und Konsorten, genauso wie die aggressive Forderung „Kurz muss weg!“.

Und die untere Ebene seiner Partei macht beim Hetzen mit: Ein FPÖ-Gemeinderat vergleicht Kurz mit Hitler, ein anderer das Freitesten mit einem KZ. Auf den Straßen sehen wir jene, die davon aufgestachelt worden sind. Manche von ihnen stellen eine Gefahr für unser friedliches Zusammenleben dar.

Unsere Demokratie muss wehrhaft sein oder sie wird nicht mehr sein. Dazu gehört zuallererst, jene beim Namen zu nennen, die sie in Gefahr bringen.

Alois Floimayr, Buchkirchen

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