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Wohnen

Behinderten-Wohnplätze: Programm wird verlängert

13. Juni 2020 00:04 Uhr

Behinderten-Wohnplätze: Programm wird verlängert
Menschen mit Behinderung: Verschiedene Wohnformen sind geplant.

Das Land Oberösterreich verlängert das Ausbauprogramm für Wohnplätze für Menschen mit Beeinträchtigung um ein Jahr bis Ende 2022. 417 Plätze werden bis 2021 gebaut, 100 weitere im Jahr darauf.

Das haben Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP), Landeshauptmann-Stellvertreter und Wohnbaureferent Manfred Haimbuchner (FP) und Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer (SP) bekannt gegeben.

Ursprünglich war der Plan, bis zum Ende der Legislaturperiode 2021 400 zusätzliche Wohnplätze zu schaffen: Darauf hatten sich Landeshauptmann Stelzer und Soziallandesrätin Gerstorfer 2018 nach längeren Debatten um das Sozialbudget geeinigt.

Nun sollen bis 2021 sogar 417 Wohnplätze realisiert werden, wie es in einer Aussendung von Stelzer, Gerstorfer und Haimbuchner heißt.

Für 2022 ist vorgesehen, bis zu 100 weitere Wohnplätze zu errichten: Die Entscheidung sei bereits jetzt notwendig gewesen, um die Vorlaufzeiten zu berücksichtigen und Planungssicherheit zu schaffen, wird betont.

"Die Aufstockung ist ein notwendiger Schritt, ohne den es 2022 wieder zu einem Stillstand gekommen wäre", sagt Gerstorfer. Auch über 2022 hinaus soll der Ausbau weitergehen: 4188 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung gibt es aktuell in Oberösterreich. In den kommenden Jahren bestehe ein dringender Bedarf an 1498 weiteren Plätzen.

Plätze übers Land verteilt

Die Wohnplätze verteilen sich über das ganze Land. Es werden unterschiedliche Wohnformen geschaffen: von vollbetreut und teilbetreut über begleitetes Wohnen bis hin zu integrativer Versorgung im Pflegeheim.

Alleine 50 Plätze entstehen in einem Neubau in Linz-Wegscheid, 16 in Unterweißenbach. 2019 hatte das Land bekannt gegeben, selbst ein Gebäude in Andorf von einem Privatbesitzer zu kaufen und darin Plätze für Behinderte einzurichten.

Man wolle der nächsten Landesregierung nicht zu sehr vorgreifen, aber den Menschen mit Beeinträchtigung bereits jetzt signalisieren, dass man ein verlässlicher Partner sei, so Stelzer. Man setze ein Zeichen, wenn es um Respekt gegenüber den Mitmenschen gehe, sagt Haimbuchner.

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