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OÖN-Filmkritik

"Unhinged": Wie Russell Crowe aus der Haut fährt

08. August 2020 00:04 Uhr

"Unhinged": Wie Russell Crowe aus der Haut fährt
Unlenkbar: Russell Crowe

Autofahrerin Rachel (Caren Pistorius) hupt ihn an. Und Russell Crowe rastet im Actionthriller "Unhinged" am Steuer seines Trucks völlig aus.

Er sinnt nach Rache. Aus einem harmlosen Fall von Aggression im Straßenverkehr entwickelt sich eine wahre Wutorgie. Ein kleines "Sorry" hätte hier literweise Kunstblut und zahlreiche Autowracks erspart.

Ein bisschen wie "Falling Down"

"Unhinged", was wörtlich übersetzt "aus den Angeln gehoben" bedeutet, ist Hollywoods erster hochemotionaler "Kracher", der nach der Corona-Pandemie die Kinositze füllen soll. Zu Amoklauf und Verkehrsstau fällt einem "Falling Down" (1993) mit Michael Douglas ein, der sich um einen mörderischen Wutausbruch eines vom sozialen Abstieg bedrohten Mittelklassemannes dreht. Doch Douglas hatte als William Foster immerhin einen Namen und eine Vergangenheit. In "Unhinged" ist Crowe lediglich "der Mann", der alle zivilisatorischen Werte abstreift. So sieht man einen Film, der an den Nerven zerrt und einen starken Crowe zeigt. Kein tiefgründiges Werk, aber ein aufregendes, das sich einprägen wird. (apa)

"Unhinged": USA 2020, 90 Min., Regie: Derrick Borte

OÖN Bewertung:

Der Trailer zum Film:

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