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Drei Millionen Euro der EU fließen in JKU-Projekt

Von Karoline Ploberger, 04. November 2022, 00:04 Uhr
Drei Millionen Euro der EU fließen in JKU-Projekt
Die Forschungsergebnisse könnten auch in der Medizin Mehrwert haben. Bild: colourbox

LINZ. Kernspinresonanz-Mikroskop soll Nanostrukturen untersuchen

Ein Kernspinresonanz-Mikroskop, das die Untersuchung von Atomen in Nanostrukturen ermöglicht – das ist das Ziel des "Pathfinder Open"-Projekts, das die Johannes Kepler Universität (JKU) gemeinsam mit Partnern aus Israel, Spanien, Italien und Großbritannien in den kommenden drei Jahren durchführen wird.

Drei Millionen Euro Fördergeld aus der EU fließen in das internationale Projekt, die Leitung übernimmt Georg Gramse von der Abteilung Nanoelectronics am Institut für Biophysik der JKU. "Es ist für mich sicherlich eines der größten Forschungsprojekte, die ich in meiner Laufbahn leiten durfte. Besonders auch durch die Kooperation mit den neuen Forschungspartnern werden die kommenden drei Jahre sehr spannend", sagt Gramse.

Herausforderndes Projekt

Die Idee, die Kernspinresonanz mit einer speziellen Mikroskopietechnik zu verbinden und somit Messmethoden zu revolutionieren, stammt aus einem früheren Projekt von Gramse und den Projektpartnern: "Vor etwa eineinhalb Jahren bin ich mit den Partnern ins Gespräch gekommen, weitere internationale Forschungseinrichtungen haben sich angeschlossen und die Idee für das EU-Projekt geboren."

Drei Millionen Euro der EU fließen in JKU-Projekt
Georg Gramse, Projektleiter JKU Bild: privat

Von rund 860 bei der EU eingereichten Vorschlägen wurden 60 ausgewählt. "Es wird nicht einfach werden, denn einige Herausforderungen kommen auf uns zu. Das Ziel der EU war es, Projekte zu fördern, die ein sehr ambitioniertes Ziel haben, aber deren Umsetzung eine sehr große Herausforderung darstellt. Daher ist es auch für die JKU eine große Ehre, zu diesen auserwählten Projekten zu gehören", sagt der Projektleiter.

Nachdem alle Formalitäten geklärt sind, wird das Forschungsprojekt mit Beginn des kommenden Jahres anlaufen und etwa 36 Monate in Anspruch nehmen. Die Experten aus Spanien und Großbritannien stellen die Verbindung zur Materialforschung her, während sich die JKU mit dem Partner aus Israel auf die Entwicklung des Mikroskops konzentriert. "Mit dieser Zusammenarbeit können wir die Grenzen unseres Verständnisses von Kern-Elektronen-Wechselwirkungen erweitern und Nano-Objekte auf atomarer Ebene untersuchen", sagt Gramse.

Umsetzen in die Praxis

Ist das Forschungsprojekt geglückt, soll die Technologie nicht nur neue wissenschaftliche Erkenntnisse bringen. Auch in die Praxis sollen diese umgesetzt werden: Die geplante Plattform, die diese Kernspinresonanz-Methode nutzt, könnte bei der Untersuchung von medizinischen oder biochemischen Proben eingesetzt werden. Auch bei der Entwicklung von Quantencomputern bis hin zur Erforschung von elektrochemischen Katalyseprozessen können die Resultate des Forschungsprojekts der JKU einfließen.

"Ich bin überzeugt, dass mit diesem Projekt eine spannende, neue Möglichkeit für die Erforschung einer Reihe von Forschungsfeldern geschaffen wird", sagt Gramse.

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Karoline Ploberger
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