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Wirtschaft

UVP: Hochspannung für Zentralraum

Von Sigrid Brandstätter  03. Dezember 2021 00:05 Uhr

Symbolbild

LINZ. Drei Netzgesellschaften haben die Prüfungsunterlagen beim Land eingereicht.

Die heimischen Stromnetz-Gesellschaften Austrian Power Grid, die Netz Oberösterreich GmbH der Energie AG und die Linz Netz der Linz AG haben laut OÖN-Informationen am 29. November ihre Pläne für eine neue Hochspannungsleitung im oberösterreichischen Zentralraum bei den Behörden eingereicht. Eine offizielle Bestätigung der Projektpartner gibt es noch nicht.

Bei dem Projekt geht es um den Ersatz der derzeitigen 110-kV-Leitung von Kronstorf in einer Schleife über Asten nach Linz und retour. Diese soll durch eine 220-kV-Leitung ersetzt werden. Wie berichtet, drängt vor allem die voestalpine auf die leistungsstärkere Stromversorgung, weil sonst eine Produktionsumstellung in Richtung Elektroöfen nicht möglich wäre. Das Unternehmen braucht diese bis Ende 2026. In den Einreichunterlagen ist auch von steigendem Strombedarf aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums im Zentralraum die Rede. Auch die Technologieumstellung in der Industrie – also in der voestalpine – wird angesprochen.

Im ersten Schritt haben die drei Projektpartner ihre Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsprüfung bei den zuständigen Behörden des Landes Oberösterreich und Niederösterreich eingereicht. Diese werden nun auf Vollständigkeit geprüft. Das dürfte im ersten Quartal 2022 abgeschlossen sein.

Dann werden die Projektunterlagen in den betroffenen Standortgemeinden zur Einsicht aufgelegt und die Bevölkerung eingebunden. Die Landespolitik begleitet das Projekt mit Wohlwollen und will die Leitung rasch genehmigen. 

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Sigrid Brandstätter

Redakteurin Wirtschaft

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