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Arbeitsrecht

AK erkämpfte für Braunauer Elektriker 15.000 Euro

05. September 2017 13:45 Uhr

Unterbezahlung und Kündigung während des Krankenstandes - Innviertler holte sich Hilfe der AK Braunau.

Lediglich 6700 Euro bekam ein junger Elektriker aus Braunau für ein Jahr Arbeit bei einer Firma mit Sitz in Innsbruck. Viel zu wenig: Vertraglich wurde laut Arbeiterkammer ein Monatsgehalt von rund 2000 Euro Brutto vereinbart.

Diese massive Unterbezahlung habe den Mann in erhebliche existenzielle Schwierigkeiten gebracht, so die AK. Doch damit nicht genug: Nachdem der Elektriker einige Tage in Krankenstand ging, wurde ihm in einem kurzen E-Mail die Kündigung mit Ende des nächsten Monats mitgeteilt.

Damit war beim Innviertler endgültig der Geduldsfaden gerissen. Er erklärte seinen Austritt mit sofortiger Wirkung und wandte sich an die AK Braunau, wo die offenen Ansprüche, rund 18.000 Euro, berechnet wurden. Letztendlich stimmten der Elektriker und das Unternehmen einem Vergleich zu.

15.000 Euro sofort erhalten

Der Innviertler verzichtet auf rund 3000 Euro seiner Ansprüche, dafür bekam er den Rest der ausständigen Zahlungen (15.000 Euro) sofort.

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