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Neue Perspektiven für Lehrabsolventen

Von Sonderthemen-Redaktion, 30. September 2023, 00:04 Uhr
Neue Perspektiven für Lehrabsolventen
Mit der "HBB" sollen anschließend an eine Lehre weitere Ausbildungsstufen und somit Aufstiegschancen hinzukommen. Bild: colourbox.de

Lehre als "Meilenstein, nicht als Sackgasse": Mit neuen berufsorientierten Weiterbildungsformaten will die Regierung Qualifikation und Aufstiegschancen von Lehrabsolventen verbessern. Der Gesetzesentwurf ging Anfang September in Begutachtung.

Wer den Begriff "höhere Bildung" hört, denkt vermutlich spontan an die Uni oder die FH, zumindest an irgendwas mit Studium. Dass dazu aber auch die Meister- und Befähigungsprüfung oder der Ingenieurstitel – also Ausbildungen, in denen man das Wissen im erlernten Beruf vertieft – zählen, ist den wenigsten bewusst.

Keine Titel, aber Abschlussbezeichnungen

Das Angebot in diesem Bereich war bisher recht begrenzt, aber das soll sich jetzt ändern, nämlich mit der HBB, der Höheren Beruflichen Bildung. Neben dem schulischen bzw. universitären Zweig der Ausbildung wird es zukünftig also einen klaren Pfad der beruflichen Bildung im NQR-System geben. Im NQR (Nationaler Qualifikationsrahmen) werden Bildungsabschlüsse unterschiedlichen Qualifikationsniveaus zugeordnet. Im Rahmen der HBB wird es Ausbildungen und Abschlüsse in den Bildungsstufen "Höhere Berufsqualifikation" (NQR 5, entspricht der BHS-Reifeprüfung), Fachdiplom (entspricht dem NQR 6 bzw. akademisch dem Bachelor) sowie das "Höhere Fachdiplom" (NQR 7, äquivalent mit dem akademischen Titel des Masters) geben.

Fachwissen im Beruf erwerben

Mit der HBB wird es Bildungsanbietern zukünftig möglich, einheitliche Weiterbildungen anzubieten. Zur Veranschaulichung: Es werden Angebote geschaffen, mit denen sich etwa Dachdecker zu Photovoltaik- oder Solarthermie-Spezialisten oder Rauchfangkehrer zu Energieeffizienz-Beratern qualifizieren. Man erwirbt in einem sehr speziellen Bereich ein hohes Fachwissen, bleibt aber im gleichen Beruf und kann dann in diesem Bereich Verantwortung für Projekte übernehmen.

"Die Höhere Berufliche Bildung ist ein Vehikel, wo die Lehre als Meilenstein einer Karriere gesehen wird und nicht als Sackgasse. Es soll nachher mehr geben als die schon existierenden Meister- und Befähigungsprüfungen", so Wirtschaftsminister Martin Kocher. Der Gesetzesentwurf schafft dafür allerdings nur den Rahmen. Umgesetzt werden müssen die neuen Formate dann von Weiterbildungsanbietern wie dem WIFI diese nehmen auch die Prüfungen ab. Dafür müssen sie auch über die Expertise in Bezug auf das berufliche Tätigkeitsfeld verfügen.

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