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Klimaschutz schützt auch vor Bränden, Fluten und Katastrophen

Von Thomas Fellhofer, 03. Mai 2024, 21:18 Uhr
Klimaschutz bewahrt vor Feuer, Flut und Sturm
Ausstellungskoordinator Wolfgang Kronsteiner widmet die Ausstellung seinen 95.000 Kameraden. Bild: TEAM FOTOKERSCHI / KERSCHBAUMMAYR

SANKT FLORIAN. Mit der Sonderschau "Klima.Wetter.Feuerwehr" werden die Feuerwehrleute Oberösterreichs in den Vordergrund gerückt.

Seit 40 Jahren gibt es das Feuerwehrmuseum im historischen Zeughaus in St. Florian. Zum Jubiläum hätte es eigentlich eine Landesausstellung geben sollen. Diese fiel bekanntlich dem Sparstift zum Opfer. Eine Sonderausstellung gibt es trotzdem: "Klima.Wetter.Feuerwehr". Mit dieser Sonderausstellung startet das Feuerwehrmuseum am heutigen Florianitag ins Jubiläumsjahr. "Seit 21. Dezember leisteten rund 9000 Kameradinnen und Kameraden von 600 Feuerwehren mehr als 2100 Einsätze" – das war eine Zeitungsmeldung am 23. Dezember des Vorjahres. Das war vor wenigen Monaten und es war keine Ausnahmeerscheinung. Unwetterereignisse und ihre Intensität nehmen zu und sie wirken sich massiv auf die Arbeit der oberösterreichischen Feuerwehren aus.

Bildergalerie: Wetter-Klima-Feuerwehr: Sonderausstellung in St. Florian

Wetter-Klima-Feuerwehr: Sonderausstellung in St. Florian
(Foto: TEAM FOTOKERSCHI / KERSCHBAUMMAYR) Bild 1/38
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Was steckt hinter der Hilfe?

Das Wissen, was hinter der flächendeckenden Hilfe steckt und wie sie funktioniert, ist wichtig, um den Menschen ein Gefühl zu geben, welche Bedeutung die eigene Vorsorge und Vorbeugung im Katastrophenfall hat. "Die Ausstellung beleuchtet nicht die Elementarereignisse, sondern die Menschen, die ausrücken, um Schäden zu beseitigen", sagt Kuratorin Anita Kuisle. Die Sonderausstellung zeigt anhand konkreter Ereignisse der letzten Jahre aus Oberösterreich die Arbeit der Feuerwehr im Umgang mit Starkregen, Hochwasser, Sturm, Hagel, Waldbrand und Schneedruck. Filmausschnitte von Interviews mit Feuerwehrleuten sind ein zentrales Vermittlungselement. Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen bei Katastropheneinsätzen. Immer wieder werden die Besucher eingeladen, über ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten, ihre Rolle in der Katastrophenvorbeugung und -bewältigung nachzudenken.

  • Video: "Klima. Wetter. Feuerwehr" - Eine Sonderausstellung

Einsatzzahlen verdoppelt

"Die Feuerwehr ist immer dann zur Stelle, wenn sich die Auswirkungen der Klimakrise zeigen. Die Einsatzzahlen haben sich in den vergangenen Jahren verdoppelt. Klimaschutz ist also auch Brandschutz, ist Hochwasserschutz und Katastrophenschutz", sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler, die die Ausstellung gemeinsam mit Landesrat Stefan Kaineder und Feuerwehr-Landesrätin Michaela Langer-Weninger eröffnet. "Wir rüsten unsere Feuerwehren laufend mit Stützpunkt-Geräten aus. Das beginnt dabei, dass nun auch Katastrophenschutzlager und Notstromversorgung in den Feuerwehrhäusern vorgesehen werden, und führt zu Gerätschaften für die Hochwasser- oder Waldbrandbekämpfung", sagt Langer-Weninger. Auch Drohnen oder mobile Treibstofflager werden flächendeckend im Bundesland stationiert. Feuerwehrpräsident und Landes-Feuerwehrkommandant Robert Mayer: "Man braucht sich nur die Statistik anzusehen, um zu sehen, dass uns Klima- und Wetterereignisse immer mehr fordern", sagt er. Sein Vorgänger und Ausstellungskoordinator Wolfgang Kronsteiner ergänzt: "Die Ausstellung ist unseren Mitgliedern gewidmet und beschäftigt sich mit den Menschen, die im Einsatz stehen. Sie sind die wichtigste Säule im Katastrophenschutz."

Ausstellung eröffnet

Seit heute ist die Ausstellung für alle Besucher offen. Der Eintritt dazu und in das Feuerwehrmuseum St. Florian ist für die oberösterreichischen Feuerwehrleute, ihre Kinder sowie ihre Partnerinnen und Partner frei.

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Autor
Thomas Fellhofer
Lokalredakteur Mühlviertel
Thomas Fellhofer
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2  Kommentare
2  Kommentare
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Philantrop_1 (320 Kommentare)
am 04.05.2024 08:20

Wenn kalte u. heiße Luftmassen zu schnell aufeinanderprallen, entstehen Extremwetterereignisse.
In den USA gab es daher immer schon Hurrikans, weil keine Gebirgskette von West nach Ost die Luftmassen aus Nord u. Süd bremst - wie in Europa die Pyrenäen u. Alpen. In den letzten Jahrzehnten nahmen dort die Tornados an Zahl u. Zerstörungspotential massiv zu - warum wohl?
Und nun sind Extreme auch hier angekommen, trotz Hochgebirgsbarrieren zw. Nord u. Süd.

Die etreme Luftverwirbelung der UNHZÄHLIGEN Riesenjets stört das LABILE Gleichgewicht der Atmosphäre empfindlich.

Darin, dass WICHTIGE (Mit-)Ursache des Klimawandels nicht erwähnt werden darf, sind sich die Mächtigen allerdings offenbar einig...

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Philantrop_1 (320 Kommentare)
am 04.05.2024 08:21

Korr.: ...extreme Luftverwirbelung...
...dass diese WICHTIGE...

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