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Studium

Den ersten Studientag merkt man sich "ein Leben lang"

02. Oktober 2020 00:04 Uhr

Den ersten Studientag merkt man sich "ein Leben lang"
Die Hauptbibliothek der Kepler-Uni Linz

LINZ. Bis zu zehn Prozent mehr Studienanfänger an JKU.

"Nachdem das vergangene Semester rein digital abgewickelt werden musste, freuen wir uns, dass der Lehrbetrieb jetzt teilweise wieder mit Präsenzveranstaltungen aufgenommen wird", sagt Mario Hofer, Vorsitzender der Hochschülerschaft (ÖH) an der Johannes-Kepler-Universität (JKU).

Mit Campusführungen, Mentoring und vielen Informationen hat die JKU ihre "Welcome Week" für Studienanfänger gestaltet. Dieses sehr umfangreiche Kennenlernprogramm von Campus und Abläufen findet zum ersten Mal statt. "In Zeiten von Social Distancing ist es wichtig, diese Erfahrung eines ersten Ankommens an der Universität auch zu machen", sagt JKU-Rektor Meinhard Lukas. Denn das erste Mal an die Uni zu kommen, sei ein besonderes Erlebnis: "Man merkt sich ein Leben lang, wie man empfangen wurde." Sie seien "herzlich willkommen", so die Botschaft an die JKU-Studienanfänger, betont Lukas. Das Feedback sei sehr gut, die Angebote würden angenommen.

Generell ist der Rektor überaus zufrieden mit dem Semesterstart: "Entgegen dem allgemeinen Trend entwickelt sich die Studierendenzahl bei uns sehr gut." Das zeige sich bei den Rechtswissenschaften, aber auch in Bereichen wie Informatik. Nicht ohne Stolz bemerkt Lukas, dass dies wohl auch mit dem umfangreichen Neugestaltungsprogramm am Campus zu tun habe: "Die Studenten sehen, dass hier ein dynamischer Standort ist." Noch laufen die Anmeldefristen, erwartet werden aber bis zu zehn Prozent mehr Studienanfänger als im Vorjahr.

Hörsäle technisch aufgerüstet

Zwar würden die Corona-Maßnahmen manches verändern, man sei aber bestmöglich vorbereitet, sagt Vizerektor Stefan Koch. Aus den Erfahrungen des ungewöhnlichen Sommersemesters habe man gelernt, Hörsäle wurden technisch aufgerüstet, damit digitale Übertragungen problemlos möglich sind. Die Vorgaben des Ministeriums würde man umsetzen, zudem sei man in engem Austausch mit der Hochschülerschaft, so Koch.

Dass es durchaus kritische Stimmen unter Studenten gab, wie Digitallehre und die Kommunikation der Maßnahmen gehandhabt wurden, sei verständlich. Aber, betont Koch, man sei nun bestmöglich vorbereitet. Das Ziel sei, die Studenten "soweit möglich" an die Uni zu holen: "Das ist vor allem bei den Studienanfängern wichtig." (eiba)

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