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Ski Alpin

Sieg mit Ansage: Schwarz erfüllte sich einen Traum

11. Januar 2021 00:04 Uhr

Sieg mit Ansage: Schwarz erfüllte sich einen Traum
Slalomsieger Marco Schwarz war die Erleichterung anzumerken.

ADELBODEN. Der Kärntner gewann den Adelboden-Slalom und führt jetzt in der Disziplinenwertung.

Bravo, Marco Schwarz! Der 25-jährige Kärntner hat der starken österreichischen Slalom-Equipe den ersten Saisonsieg beschert. "Das ist richtig, richtig cool. Das Skifahren passt, das Material pfeift. Wir haben brutal gearbeitet im Sommer und jetzt die Früchte geerntet. Das steht ganz oben bei mir", sagte der Champion von Adelboden. Schwarz, der sich vor Zagreb-Triumphator Linus Straßer (D) und dem Briten Dave Ryding durchsetzte, übernahm mit seinem dritten Weltcup-Erfolg (nach Parallel-Event und Kombination) das rote Trikot des Führenden in der Slalom-Wertung. Und zwar von seinem Landsmann Manuel Feller, der diesmal ausschied.

Nach einem Herzschlagfinale waren die Top Fünf nur durch 19 Hundertstel getrennt, Michael Matt landete wie schon in Zagreb knapp neben dem Stockerl auf Rang vier. Es geht auch beim Flirscher steil bergauf.

Schwarz hatte schon vor dem Rennen ein richtig gutes Gefühl gehabt: "Wir sind reif für einen Sieg. Wenn wir es schaffen, wäre das ein Traum." Der Traum ist jetzt Wirklichkeit geworden und macht Lust auf die nächsten Rennen – in Wengen, Kitzbühel und Schladming.

Marco Schwarz ist Slalom-Sieger am Adelboden

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Bild 1/10 Bildergalerie: Marco Schwarz ist Slalom-Sieger am Adelboden

Im Rennen um den Gesamt-Weltcup hat Schwarz als bester Österreicher (derzeit Siebenter) immer noch einen Respektrückstand von 363 Punkten auf Spitzenreiter Alexis Pinturault, der in den von schweren Stürzen geprägten Adelboden-Riesentorläufen in einer eigenen Liga gefahren war und seine Siege 32 und 33 mit mehr als einer Sekunde Vorsprung zelebrierte. "Beneidenswert, er lässt es so einfach ausschauen. Alexis ist ein unglaublicher Skifahrer, da kann man nur den Hut ziehen", sagte Feller, der im zweiten Riesentorlauf Elfter gewesen war, hinter Roland Leitinger (8.) und vor Schwarz (12.). Es gibt also Fortschritte in der österreichischen Problem-Disziplin.

Ford hatte Glück im Unglück

Beide Riesentorläufe wurden von schweren Stürzen überschattet, Kritik an der Kurssetzung inklusive. Einen Tag nach Sölden-Sieger Lucas Braathen, für den die Saison nach einem Seitenbandabriss im Knie zu Ende ist, erwischte es den US-Amerikaner Tommy Ford, der kurz vor dem Ziel heftig mit dem Kopf auf der knallharten Piste aufschlug und bewusstlos liegen blieb. Man musste das Schlimmste befürchten. Nach bangen Momenten kam die Entwarnung: Ford hat keine schweren Kopfverletzungen erlitten, "nur" das Knie ist lädiert.

Grünes Licht für die Lauberhornrennen in Wengen

Der Ski-Weltverband (FIS) hat gestern die Durchführung der Lauberhornrennen bestätigt. Nachdem es vonseiten der Gesundheitsdirektion des Kantons Bern keine Einwände gegen eine Durchführung des alpinen Weltcups in Wengen gegeben hat, wird der Tross nun ins Berner Oberland weiterreisen. Am Samstagabend war wegen hoher Corona-Zahlen eine Absage thematisiert worden. Zuletzt waren viele britische Touristen in Wengen auf Urlaub, es wurden in Folge auch Fälle des mutierten Virus im Bergdorf nachgewiesen.
„Am Sonntagmorgen sind noch einmal 130 Coronatests durchgeführt worden, nur einer fiel positiv aus“, sagte Urs Lehmann, Präsident von Swiss Ski. Morgen soll das erste Abfahrtstraining über die Bühne gehen.

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