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Ätna bittet den Giro zum Tanz auf dem Vulkan

Von Dominik Feischl  10. Mai 2022 00:04 Uhr

Ätna bittet den Giro zum Tanz auf dem Vulkan
Bei der Italien-Rundfahrt wartet heute die erste Bergankunft.

AVOLA. Es ist der erste große Härtetest, dem sich die Rad-Asse heute beim 105. Giro d’Italia unterziehen müssen.

Die schwere Bergankunft am Vulkan Ätna in Sizilien trennt die Spreu vom Weizen im Gesamtklassement. Die Schlusssteigung zum Rifugio Sapienza auf der Südseite ist 22,8 Kilometer lang und hat einige Rampen mit bis zu 14 Prozent im Angebot. Zuletzt fuhr die Italien-Rundfahrt dort 2017 hinauf.

Mit seinen 3326 Metern ist der Ätna der höchste aktive Vulkan Europas. Nicht alle im Peloton brennen auf die Auffahrt. "Das ist nicht mein Terrain. Ich werde Rosa wohl abgeben müssen", gibt sich der momentan Führende Mathieu van der Poel (Alpecin) keinen Illusionen hin. "Ich bin mir sicher. Am Abend der Ätna-Etappe können wir den Kreis der Kandidaten auf den Gesamtsieg auf sechs bis sieben Fahrer begrenzen", sagt Eurosport-Experte und Ex-Radprofi Jens Voigt.

Einer kennt den Berg besonders gut. Vincenzo Nibali, zweifacher Giro-Gewinner, stammt nur unweit vom Vulkan entfernt aus Messina. Auch der Osttiroler Felix Gall will nach bisher starkem Frühjahr als Kapitän der AG2R-Mannschaft die Karten auf den Tisch legen. Der frühere Junioren-Weltmeister möchte aber keinesfalls überdrehen. "Ich habe schon ein bisschen Respekt. Ich muss schauen, wie mein Körper auf zwei, drei Wochen Rennen reagiert", sagt der Grand-Tour-Debütant.

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Dominik Feischl

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