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SV Ried

SV Ried: Miron Muslic zurückgetreten, Heraf übernimmt

Von Thomas Streif   25. März 2021 17:00 Uhr

Miron Muslic
Nach weniger als drei Monaten nahm Muslic als Ried-Trainer nach zehn sieglosen Spielen seinen Hut

RIED. Nach weniger als drei Monaten ist Miron Muslic nicht mehr Trainer der SV Ried.

Die Zeit von Miron Muslic als Cheftrainer der SV Guntamatic Ried ist nach rund weniger als drei Monaten schon wieder vorbei. Am Donnerstag fehlte Muslic bereits bei den Testspielen gegen Amstetten und Horn, nachrichten.at hat berichtet. Muslic ist am Abend zurückgetreten, der vor zehn Tagen präsentierte Co-Trainer Andreas Heraf übernimmt. 

Unterschiedliche Herangehensweisen 

„Die Herangehensweisen von Muslic und Heraf waren sehr unterschiedlich. Rainer Wöllinger und ich wollten eigentlich mit Muslic weitermachen, aber er war der Auffassung, dass es in dieser Konstellation für ihn nicht mehr möglich ist. Das haben wir akzeptiert“, sagte Fiala am Donnerstagabend im OÖN-Gespräch. Dass Heraf als Co-Trainer mehr Kompetenzen erhalten hatte als vielleicht üblich, lag auf der Hand, das war der Anfang vom Ende für Muslic. „Leider haben wir unsere gemeinsamen Ziele nicht erreicht. Der Klassenerhalt und die positive Zukunft des Vereins stehen an oberster Stelle. Ich hoffe, mit meinem Rücktritt einen positiven Impuls setzen zu können“, wurde Muslic wurde in einer Aussendung zitiert. Ob der Abgang des 38-Jährige der im Jänner vom Floridsdorfer AC nach Ried wechselte, tatsächlich so harmonisch über die Bühne gegangen ist, darf bezweifelt werden. 

 Muslic ist nur das  letzte Glied der  Rieder Fehlerkette
Ein Foto vom 15. März. Da wurde Andreas Heraf zum Co-Trainer bestellt. Zehn Tage später ist Heraf Cheftrainer und Miron Muslic nach zehn sieglosen Spielen seinen Job los

„Heraf hat viel Erfahrung - unter anderem mit den Nationalteam-Nachwuchsmannschaften. Er versteht es, eine gute Defensive zu organisieren und ist ein ausgewiesener Experte bei Standards. Das kann im Abstiegskampf entscheidend sein“, sagte Fiala, der sich für den Abstiegskampf jetzt vor allem eines wünscht: Ruhe im Verein. „Wir schaffen es nur gemeinsam“, sagt Fiala, der ab sofort noch mehr Kompetenzen im sportlichen Bereich erhalten soll. Für die SV Ried gibt es jetzt im Abstiegskampf kein zurück mehr. Der allerletzte Joker wurde gezogen, Heraf und die Mannschaft müssen liefern. 

Die Testspiele am Donnerstag, bei denen bereits Heraf auf der Bank die Hauptverantwortung trug, endeten mit 0:0 gegen Amstetten und einem 3:2-Sieg gegen Horn (nach einem 0:2-Rückstand).

 

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