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Fußball International

So soll die Super League ablaufen

Von nachrichten.at/apa   19. April 2021 14:13 Uhr

Florentino Perez (Präsident Real Madrid) soll der Superliga künftig vorstehen.
Florentino Perez (Präsident Real Madrid) soll der Superliga künftig vorstehen.

Insgesamt 20 Mannschaften, viele garantierte Gruppenspiele und nur wenige K.o.-Partien: So stellen sich die Gründungsmitglieder ihre neue Superliga vor.

Gestartet werden soll laut Angaben der zwölf zusammengeschlossenen Clubs "sobald wie möglich". Ein Überblick über die wichtigsten Pläne zur "Super League" bzw. "European Super League", wie die Arbeitstitel vorerst lauten:

Als Gründer involvierte Clubs: Arsenal, Manchester United, Liverpool, Tottenham, Chelsea, Manchester City (alle ENG), AC Milan, Inter Mailand, Juventus Turin (alle ITA), Real Madrid, FC Barcelona, Atletico Madrid (alle ESP) - vorerst keine Clubs aus Deutschland, Frankreich oder anderen europäischen Ländern fixiert

Vorstände: Florentino Perez (Präsident Real Madrid) als Vorstandsvorsitzender, Andrea Agnelli (Vorstandsvorsitzender Juventus Turin) und Joel Glazer (stellvertretender Vorstandsvorsitzender Manchester United) als Stellvertreter

Teilnehmerzahl: 20

Teilnehmer: Die zwölf bekannten Gründungsclubs rechnen mit drei weiteren Vereinen, die sich ihrem Kreis anschließen. Diese dann 15 Mannschaften sind gesetzt. Dazu sollen fünf weitere Teams kommen, die sich auf Grundlage ihrer Erfolge in der jeweils vorangegangenen Saison qualifizieren. Nähere Angaben dazu, wie und auf welcher Basis das ablaufen soll, gibt es bisher nicht.

Modus: In zwei Zehnergruppen sollen die Teams Heim- und Auswärtsspiele austragen. Die besten drei Teams jeder Gruppe sind sicher im Viertelfinale. Die Teams auf den Plätzen vier und fünf spielen in Hin- und Rückspiel die letzten Plätze für das Viertelfinale aus. Ab da geht es wie in der K.o.-Phase der Champions League weiter, also mit Hin- und Rückspiel im Viertel- und Halbfinale und einem einzigen Finalspiel an einem neutralen Spielort.

 Terminplan: Die Superliga soll im August beginnen, das Finale ist - ähnlich wie bisher in der Champions League üblich - für Ende Mai angekündigt. Gespielt werden soll nur unter der Woche, damit alle involvierten Mannschaften weiterhin auch an den nationalen Ligen teilnehmen können. Aus der Champions League der UEFA würden sie sich aber verabschieden.

Frauenfußball: "Sobald wie möglich" nach der Lancierung der Super League für die besten Männer-Teams soll es einen ähnlichen Wettbewerb auch für Frauenteams geben. Damit soll laut Angaben der Gründerteams die Weiterentwicklung des Frauenfußballs gefördert werden.

Finanzen: Die Gründungsvereine erhalten vorerst 3,5 Milliarden Euro. Diese sollen vor allem für Infrastrukturprojekte und zur Linderung der Folgen der Coronavirus-Pandemie eingesetzt werden. Danach soll es weitere, nach oben offene Solidaritätszahlungen geben - die laut Angaben der Gründer deutlich über den bisher generierten Umsätzen aus dem Europacup liegen. In der ersten Periode von 23 Jahren, in denen man sich zur Liga bekennt, sollen mehr als 10 Milliarden Euro zukommen. Der Großteil der Einnahmen soll aus der TV-Vermarktung kommen. Dazu hat die US-Bank JP Morgan bereits bestätigt, dass sie als Geldgeber einsteigt.

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