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Weltspiegel

Testpflicht für Flug-Einreisen nach Deutschland ab Dienstag

Von nachrichten.at/apa   26. März 2021 15:08 Uhr

German Health Minister Spahn and the head of RKI Wieler hold a news conference in Berlin
Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU)

BERLIN/Wien. Alle Flugpassagiere, die vom kommenden Dienstag an nach Deutschland einreisen wollen, müssen vor der Abreise einen negativen Corona-Test vorlegen.

Der Beginn werde damit vom ursprünglich geplanten Sonntag verschoben, um mehr Zeit für die Vorbereitung zu geben, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn am Freitag in Berlin. "Wer keinen negativen Test hat, wird nicht mitgenommen", sagte der CDU-Politiker. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme, um eine Virus-Ausbreitung durch Urlaubsreisen zu vermeiden, und schütze auch die Passagiere in den Maschinen.

Die Testpflicht soll vorerst bis einschließlich 12. Mai gelten - nicht nur für die zuletzt stark diskutierten Rückflüge Tausender deutscher Urlauber von der spanischen Insel Mallorca, sondern generell. Und nur für Flüge, nicht für Reisen mit anderen Verkehrsmitteln. Crews sind ausgenommen.

PCR-Tests und Schnelltests mit Nachweis gültig

Erforderlich sind PCR-Labortests oder Schnelltests mit einer Bescheinigung über das Ergebnis. Bezahlen müssen Urlauber dies aus eigener Tasche. Tests machen lassen kann man an zugelassenen Stellen im Ausland, wie es vom deutschen Gesundheitsministerium hieß. Das Ergebnis muss vor Abreise da sein, um es der Airline vorlegen zu können. Dabei darf der Abstrich höchstens 48 Stunden vor der Einreise genommen worden sein. Wenn es Reisenden nicht möglich ist, einen Testnachweis zu bekommen, sollen auch Fluggesellschaften Tests anbieten können.

Kritik: Testen allein reiche nicht

Unterdessen äußerte Spahn Zweifel an der Teststrategie einiger Länder. "Testen allein kriegt eine Pandemie nicht unter Kontrolle", sagte er in einer online übertragenen Pressekonferenz. "Das sehen wir ja auch in unseren Nachbarländern, die teilweise bisher mehr testen, aber die deswegen ja nicht die dritte Welle vermieden haben." Die Anspielung des CDU-Politikers bezog sich offenbar auch auf Österreich.

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