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E-Mobilität: Europa überraschend vor China

05. Dezember 2020 00:04 Uhr

E-Mobilität: Europa überraschend vor China
Ferdinand Dudenhöffer

WIEN. Dudenhöffer: Dank der Plug-in-Hybride überholt die EU das Reich der Mitte deutlich.

"Für den Durchbruch der Elektromobilität sind zwei Marktregionen ausschlaggebend: Europa und China", sagt der deutsche Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut.

Lag das Reich der Mitte bei den Verkäufen dank massiver Förderungen stets vorne, überholte die EU inklusive Norwegen und der Schweiz in den ersten neun Monaten dieses Jahres China deutlich. Zwischen Jänner und September wurden in der EU-Region 768.910 elektrifizierte Autos (reine Elektrofahrzeuge sowie Plug-in-Hybride) verkauft, in China lag die Zahl bei 662.000 Einheiten. "Damit dürfte Europa heuer Weltmarktführer bei den EV werden", sagt Dudenhöffer.

In den USA wurden in den ersten neun Monaten 2020 245.000 batterie-elektrische Autos verkauft, darunter 196.000 Teslas. "Damit spielen die USA nur eine untergeordnete Rolle", sagt der deutsche Auto-Experte.

Als Grund für das Überholmanöver sieht Dudenhöffer einerseits die extrem hohen Verkaufszahlen von Plug-in-Hybriden gerade in Deutschland, andererseits hat China wegen der Corona-Pandemie die strengen Zulassungsregeln für Verbrenner gelockert, um die Wirtschaft anzukurbeln. "Dadurch gab’s einen Boom an billigen Euro-5-Autos." (heb)

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