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Oberösterreich

Wie Schulen mit den Klima-Demos umgehen

14. März 2019 00:04 Uhr

Wie Schulen mit den Klima-Demos umgehen
Jeden Freitag demonstrieren zahlreiche Schüler für den Klimaschutz.

WIEN/LINZ. Bildungsdirektion überlässt Klassenvorständen die Entscheidung, ob sie ihren Schüler freigeben.

"Verständnis" für den Wunsch vieler Schüler, am Freitag bei der weltweit stattfindenden Demonstration gegen den Klimawandel teilzunehmen, hat Bildungsminister Heinz Faßmann (VP). Allerdings solle man nicht die Schulpflicht gegen das Demonstrationsrecht ausspielen. Der Bildungsminister empfiehlt Schülern, erst um 13 Uhr demonstrieren zu gehen, wenn der Unterricht eventuell schon vorbei ist. Denn ein Streikrecht für Schüler gibt es nicht.

Rechtlich obliegt die Entscheidung, wann Schüler dem Unterricht fernbleiben dürfen, den Bildungsdirektionen der Länder. Während Schüler in Kärnten und dem Burgenland für die Demo-Teilnahme vom Unterricht freigestellt sind, spielt Oberösterreich den Ball zurück an die Schulen: "Ein Schulqualitätsmanager der Bildungsdirektion hat uns empfohlen, es den Klassenvorständen zu überlassen, ob sie ihren Schülern für die Demo freigeben oder nicht", sagt Franz Pröll, Direktor am Gymnasium in Enns. Nicht freigestellte Schüler sammeln mit ihrem Fernbleiben unentschuldigte Fehlstunden.

Landesrat Rudi Anschober (Grüne) appellierte an Faßmann, den Schülern bundesweit für die Klima-Demo freizugeben. Prompt kam ein Contra von FP-Klubobmann Herwig Mahr: "Die Schule geht vor."

Auf dem Linzer Hauptplatz beginnt die Klima-Demo am Freitag um 11 Uhr. Mehr als 1000 Schüler werden erwartet. (rela)

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