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HeliDays: 2017 nicht, 2018 noch besser

GMUNDEN. Das größte Helikoptertreffen Österreichs legt höchstwahrscheinlich heuer eine Pause ein.

HeliDays: 2017 nicht, 2018 noch besser

Blick zurück zum Hubschraubertreffen im vergangenen September am Flachberg: Viele Tausende waren davon begeistert. Bild: W. Spitzbart

Zehntausende begeisterte Besucher wurden im vergangenen September bei den HeliDays Austria am Flachberg im Grenzgebiet der Gemeinden Gmunden und Gschwandt gezählt. Dazu kam das organisatorisch angeschlossene Gmundner Hafenfest, bei dem heimische und internationale Spitzenpiloten ihr Können zeigten. Die beiden Veranstaltungen wird es – so sieht es derzeit aus – heuer nicht geben, aber wieder 2018.

Künftig alle zwei Jahre

HeliDays-Veranstaltungschef Daniel Ebner: "Wir gehen in einen Zwei-Jahres-Rhythmus über, um die Qualität der Veranstaltung sicherstellen zu können. Heuer finden schon so viele Events statt, wo sehr viele Airshow-Teilnehmer bereits vergeben sind. Weil wir daher die Qualität, die wir im Vorjahr hatten, heuer nicht garantieren könnten, müssen wir einfach auf einen Zwei-Jahres-Rhythmus gehen. Dann bringen wir das finanziell und qualitativ so hin, wie man das braucht." Nächste Woche gebe es dazu noch ein offizielles Statement und weitere Informationen, kündigt Ebner an.

Gmundens Vizebürgermeister Wolfgang Schlair (VP), verantwortlich für das Hafenfest, unterstreicht Ebners Worte: "Wir sind in Koordinierungsgesprächen und wollen die beiden Veranstaltungen in dieser Professionalität weiterführen wie gehabt." Europas größtes Hubschraubertreffen, an dem im Vorjahr die Besatzungen und Gerätschaften von 70 Helikoptern beim "Franzl im Holz" landeten, war sensationell erfolgreich. "Mit einem derartigen Aufkommen an Interesse und Besuchern haben wir nicht gerechnet, nicht einmal annähernd", sagt Schlair. "Jetzt wissen wir ganz klar: Die Leute wollen das, und wir möchten das in dieser Qualität fortführen. Aber um so eine Qualität auch zu liefern, braucht es eine gewisse Vorbereitungszeit." Aus diesem Grund komme es zu einer Neu-Koordinierung der beiden Ereignisse, so der Vizebürgermeister. "HeliDays und Hafenfest können wir nur miteinander spielen. Das zu trennen wäre sinnlos."

"Abstimmen, zusammenreden"

Zur von Daniel Ebner angesprochenen terminlichen Überschneidung mit anderen Flug-Veranstaltungen sagt Schlair: "In Europa gibt es nur wenige solcher Termine und Veranstaltungen in so einer Größenordnung. Da muss man sich natürlich abstimmen und zusammenreden." Im Vorjahr habe es etwa parallel zu den HeliDays in der Steiermark ein Wasserflugzeug-Treffen gegeben. Zwei solcher Events an einem Wochenende seien zuviel.

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Artikel Gary Sperrer 03. März 2017 - 03:08 Uhr
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