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Was darf ich noch essen? Biogespräche über Tierhaltung und Klimawandel

12. November 2023, 14:55 Uhr
Rinderhaltung im Grünland spielt im Mühlviertel eine große Rolle. (Weihbold)

Hochkarätige Referenten sprechen in Schlägl über die Auswirkungen der Tierhaltung

SCHLÄGL. Was darf ich noch essen? Diese Frage brennt vielen Konsumenten unter den Nägeln. Gerade den Konsumenten wird suggeriert, sie könnten mit ihrer Kaufentscheidung die Lebensmittelerzeuger lenken. In einem Supermarkt werden je nach Größe tausende verschiedene Produkte und unzählige Marken angeboten. Der Konsument hat beim Lebensmitteleinkauf die Qual der Wahl. Ausschlaggebend für die Wahl eines Produktes ist dabei wohl oft der Preis. Die Wertschätzung für Lebensmittel bleibt dabei häufig auf der Strecke.

Immer wieder hört man davon, wie schädlich, wie teuer und welche Umweltsünder gewisse Lebensmittel sind. Rindfleisch etwa steht auf der Liste der Ursachen für den Klimawandel immer wieder weit oben. Jedoch hat nicht jede Tierhaltung oder jede Bewirtschaftungsform den gleichen Einfluss auf das Klima, und somit hat jeder Einzelne ein Stück weit die Entscheidung selbst in der Hand – mit jedem Griff in das Regal gibt der Konsument indirekt einen Produktionsauftrag weiter, sei es in Sachen Tierwohl, Nachhaltigkeit oder Ressourcenschonung. Das nächste Biogespräch der Bioschule Schlägl widmet sich am 1. Dezember dem Thema "Was darf ich noch essen?". Stefan Hörtenhuber ist Wissenschaftler an der BOKU mit viel Praxiserfahrung und in Österreich ausgewiesener Experte für Rinderhaltung und Klima. Er wird den Landwirten und allen Interessierten seine Ergebnisse aus der Studie "Verstärkt die Viehwirtschaft den Klimawandel weniger als erwartet?" präsentieren. Argumente, wieso die Rinderhaltung in grünlandbetonten Gebieten wie dem Mühlviertel durchaus sinnvoll sei, sollen die Landwirte wieder in ihrer Arbeit motivieren und wertschätzen und den Konsumenten Anreize bieten, bewusst einzukaufen. Auch die Art der Produktion sowie der Verzicht auf chemisch-synthetische Mittel und die artgerechte Haltung haben Auswirkungen auf die Qualität der Nahrung.

Erfahrene Referenten

Mit Wertschätzung für Tiere und Liebe zu Lebensmitteln produziert etwa Werner Hagmüller seinen "Biosciutto" und andere Qualitätsprodukte vom Wiesenschwein. Dabei greift der Biolandwirt, Tierarzt, Berater und Vortragende auf seine jahrelange Erfahrung in der Entwicklung einer artgerechten Haltung von Bioschweinen zurück. Auch er kommt zum Biogespräch nach Schlägl.

Diese Veranstaltung wird für teilnehmende Tierhalter mit einer Stunde als Weiterbildung im Sinne des § 11 der TGD-Verordnung 2009 anerkannt.

Schlägler Biogespräch: "Was darf ich noch essen? Lebensmittel – lebensnotwenig statt lebensbedrohlich", am 1. Dezember, 9 bis 13 Uhr. Anmeldung erforderlich unter info@bioschule.at oder per Tel. 0732 7720-34100

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