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Linz

„Das Sicherheitsgefühl ist gestiegen“

Von (hes)   30. August 2011 00:04 Uhr

LINZ. Für die Rathaus-Mehrheit von SP, VP und FP hat sich der Ordnungsdienst in seinem ersten Jahr bewährt.

„Das subjektive Sicherheitsgefühl ist gestiegen“, sagt der Chef der VP-Gemeinderäte Klaus Fürlinger. Ob das mit jährlichen Kosten von 1,5 Millionen Euro (für 30 Mitarbeiter) nicht teuer erkauft ist? „Nein“, sagt Fürlinger. „Sicherheit hat eben ihren Preis.“

Den Vorwurf der Jagd auf Minderheiten will er nicht gelten lassen. „Bettler sind keine Randgruppen. Wenn Leute aufgehalten werden, die Frauen und Kinder betteln schicken, dann ist das die Herstellung eines rechtskonformen Zustandes.“ Nun gehe es daran, die Kompetenzen zu erweitern.

Das gefällt auch Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer (FP). Er will, dass die Mitarbeiter in Zukunft bei Verstößen gegen das Hundehaltegesetz und bei illegalen Müllablagerungen die Identität der Täter kontrollieren dürfen.

Herbst: Bürgerbefragung

Ob das Sicherheitsgefühl der Linzer wirklich gestiegen ist, will der Linzer Bürgermeister Franz Dobusch (SP), der bis zur Gemeinderatswahl 2009 strikt gegen diese Organisation war, nicht beurteilen: „Das wird erst im Herbst bei der Bürgerbefragung abgefragt“, kündigt er an. Aber im Bereich Kundenservice und Dienstleistung habe die Stadtwache einiges gebracht – und immerhin 30 Arbeitsplätze.

Ob diese Erfolge die hohen Kosten rechtfertigen, sei erst nach längerer Beobachtung einzuschätzen, so Dobusch. Mit der Aufstockung auf 30 Mitarbeiter solle der Ordnungsdienst auch in den Wohngebieten präsenter werden.

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