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Innviertel

"Solar.Champions" mit Spezialanlagen

29. September 2021 00:04 Uhr

"Solar.Champions" mit Spezialanlagen
Preis auch für Rieder Karosseriebetrieb Fischerleitner

INNVIERTEL/PRAM. Von der Photovoltaikanlage als Hausdach bis zum "solaren Tomatenhaus"

Der landesweite Wettbewerb "Solar.Champions" des Energiesparverbandes hebt Projekte hervor, die Vorbildwirkung haben und mithelfen sollen, den Ausbau der Photovoltaik-Stromproduktion voranzutreiben – mehrere Projekte aus der Region wurden bei einer Verleihung mit Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner mit Preisen bedacht:

In der Kategorie "Stolz auf Solar" ging ein Preis an das Rieder Unternehmen Fischerleitner. Auf der Werkshalle des Karosseriebetriebs ist eine 100-Kilowatt-Photovoltaikanlage errichtet. Die Dachfläche werde dabei optimal genutzt und der gesamte Jahresstrombedarf mit der Anlage abgedeckt. Der Tageswagen, der bei Bedarf an Kunden verliehen wird, ist ein Elektroauto, das mit dem eigenen Solarstrom geladen wird.

In der Kategorie "Solar Kreativ" überzeugte das "solare Tomatenhaus" von Stefan Brandstetter in Suben: Dessen Photovoltaik-Dach liefert nicht nur Strom, sondern schützt auch die Pflanzen vor direktem Regen und bietet ihnen obendrein die optimale Rankhilfe.

Kategorie "Solar Innovativ": Das Unternehmen Endorado aus Pram hat als Dachersatz eine robuste Photovoltaikanlage in Verbundglasbauweise entwickelt, die ein konventionelles Dach ersetzt. Sowohl bei Sanierungen als auch bei Neubauten biete diese Photovoltaik-Lösung vielseitigen Nutzen neben der Stromerzeugung.

Sowohl das einfallende Tageslicht als auch die Modulwärme können im darunterliegenden Gebäude verwendet werden. Ein zusätzliches Dach sei nicht nötig. Diese Lösung reduziere auch die Gesamt-Errichtungskosten.

In der Kategorie "Stolz auf Solar, Privatpersonen" ausgezeichnet wurde Alfred Steininger, der sein Haus in Zell an der Pram weitgehend energieunabhängig gestaltet hat. 1999 wurde eine Pelletsheizung eingebaut, 2003 das Gebäude thermisch saniert und ein Jahr später kam eine 42 m² große thermische Solaranlage dazu, 2014 eine Photovoltaikanlage. 2016 hat Familie Steininger ein Elektroauto angeschafft und 2021 die Photovoltaikanlage auf nun insgesamt 20,9 Kilowatt erweitert. Ein Solarstromspeicher mit 16,6 Kilowattstunden runde das "unabhängige Energieprojekt" ab.

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