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"Guggis Wean": Roland Guggenbichler bringt ein Stück Wien nach Braunau

BRAUNAU, WIEN. Gemeinsam mit seiner Band Gebrüder Marx ist der Braunauer heute im Gugg zu sehen

"Guggis Wean": Roland Guggenbichler bringt ein Stück Wien nach Braunau

Roland Guggenbichler am Klavier Bild: Beck

Er spielt an der Seite internationaler Größen und reist für seine Auftritte rund um den Globus: Der gebürtige Braunauer Roland Guggenbichler ist ein begnadeter Pianist und Akkordeonist, dessen Liebe zur Musik im Kindesalter begonnen hat. "Ich hab mir recht früh das Akkordeonspielen von meinem Opa abgeschaut", sagt Guggenbichler, der seit seinem 20. Lebensjahr in Wien lebt. Sich selbst bezeichnet er als Verwandlungskünstler, denn er habe sich nie bloß auf eine Musikrichtung festgelegt. "Jazz, Rock, Klassik - ich denke in der Vielseitigkeit liegt gewissermaßen meine Stärke."

Schon als Junge talentiert

Klavier lernte Guggenbichler an der Musikschule in Braunau, er spielte auch beim Jazz-Ensemble der Schule mit. Im Gymnasium galt er als sehr talentiert. So bekam er in der siebten und achten Oberstufenklasse einen Tag die Woche frei, um nach Linz ans Bruckner-Konservatorium zu fahren.

Sein Klavier-Studium nach der Matura brach er aber bald ab, "das war mir zu viel Theorie, zu wenig Praxis", und zog kurzerhand nach Wien, wo er sich von einem Engagement zum nächsten rang. "Aller Anfang ist schwer. Ich bin diese Tage oft nach Oberösterreich zurückgekommen und habe dort Konzerte gegeben."

Hoffnung schöpfte Guggenbichler, als er der Hallucination Company beitrat, die Band hatte einen sehr guten Namen. Schon bald darauf machte er gemeinsame Sache mit Willi Resetarits in der Band "Kurt Ostbahn". In dieser Zeit habe er viele Musiker kennengelernt. Er spielte als "Sideman" für Größen wie Hans Söllner, Hans Theessink und Erika Pluhar. "Irgendwann wollte ich dann nicht mehr daheimsitzen und auf Aufträge warten", sagt der Braunauer. Er gründete 2005 gemeinsam mit drei Musikern aus Simbabwe eine eigene Formation unter dem Namen "MoZuluArt". Die Band mischt Mozarts Musik mit afrikanischer Lebensfreude. "Anfangs war es eine kleine Herausforderung, die beiden Musikrichtungen zu verschmelzen. Mittlerweile denke ich, haben wir den Dreh ganz gut heraußen."

Auftritte in der ganzen Welt

Die Musik sei sehr konträr zur maschinellen Popmusik heutzutage, sagt Guggenbichler. Sie sei voller Leben und Energie. Auftritte hatte er mit MoZuluArt rund um den Globus. In New York, Libanon und Frankreich. "Ich komme generell sehr viel herum", denkt Guggenbichler an die zahlreichen Stunden, die er schon im Flieger verbracht hat. "Sollte es mal weniger werden, sei’s mir auch recht", fügt er mit Augenzwinkern hinzu.

Konzert im Gugg

Mit seiner Band Gebrüder Marx ist er übrigens heute im Kulturhaus Gugg in Braunau am Akkordeon zu sehen. Unter dem Titel "Guggis Wean" bringt er ein Stück Wien nach Braunau und stellt mit "Gebrüder Marx" und "Wiener Blond" zwei Gruppen der neueren Wiener Szene vor. Beginn ist um 20 Uhr.

 

Termine im Gugg

Guggis Wean: Roland Guggenbichler präsentiert zwei Gruppen der neuen Wiener Szene: Wiener Blond und Gebrüder Marx. Donnerstag, 8. November, 20 Uhr.

Arnulf Ratings aktuelles Kabarettprogramm „Tornado“: Freitag, 9. November, 20 Uhr.

„Tricky Niki“ stellt sein Solo-Programm „Hypochondria - Alles wird (wieder) gut!“ vor: Samstag, 10. November, 20 Uhr.

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Artikel Lisa Penz 08. November 2018 - 12:04 Uhr
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