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Oberösterreich

Stadt Linz kauft Tabakfabrik: Chance für Medizin-Universität

Von Von Erhard Gstöttner   25. Februar 2009 00:04 Uhr

Stadt Linz kauft Tabakfabrik: Chance für Medizin-Universität
17 Millionen Euro will die Stadt Linz für die riesige Tabakfabrik zahlen.

LINZ. Um 17 Millionen Euro will die Stadt Linz die Tabakfabrik kaufen. Damit steigen auch die Chancen für die Etablierung einer Medizin-Uni in Linz.

Kultur, Bildung, Forschung, Kreativwirtschaft, das alles könnte in der riesigen Fabrik, wo Ende 2009 die Produktion eingestellt wird, Platz finden. „In der Tabakfabrik wäre auch Platz für eine Medizin-Universität. Um das zu schaffen, brauchen wir allerdings Partner“, sagt der Linzer Finanzstadtrat Johann Mayr (SP).

Zuvor muss die Stadt das Industriegebäude erwerben. Montagabend hat die Austria Tabak, die zum Konzern Japan Tobacco gehört, die Stadt Linz zu konkreten Verkaufsverhandlungen eingeladen.

Die Stadt Linz ist bereit, für die 63.000 Quadratmeter große Fabrik 17 Millionen Euro zu zahlen. Um 650.000 Euro will die Stadt Linz das ebenfalls der Austria Tabak gehörende Donaupark-Stadion, die Heimat von FC Blau-Weiß-Linz, kaufen. „Wir möchten bereits am 12. März im Gemeinderat den Kauf beschließen und das Geschäft Ende März über die Bühne bringen“, sagt Mayr.

Über die künftige Nutzung der Fabrik soll eine mit Architekten, Wirtschafts- und Architekturfachleuten besetzte Gruppe beraten. Eine von Professor Robert Bauer von der Kepler-Universität im Auftrag der Stadt Linz erstellte Studie schlägt folgende Nutzungen vor: Kultur, vor allem Tanz, universitäre Forschung und Lehre, Design-Museum, Kreativwirtschaft und Wohnungen.

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