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Eurothermen in fünf Jahren mit 6,2 Millionen Gästen

LINZ. Größter Tourismusbetrieb: Seit 2008 sind Bad Schallerbach, Bad Hall und Bad Ischl unter der Dachmarke EurothermenResorts.

Eurothermen in fünf Jahren mit 6,2 Millionen Gästen

Allein in Bad Schallerbach lockten die neue Piratenwelt und die Cabrio-Therme im Vorjahr 950.000 Gäste an. Bild: (Eurotherme)

„Die Thermenstrategie des Landes Oberösterreich war ein Volltreffer“, sagte Markus Achleitner, Geschäftsführer der Eurothermen-Resorts gestern bei einer Pressekonferenz. Ziel war es, Oberösterreich zum „Gesundheitstourismusland Nummer eins“ zu machen. Unter der Dachmarke „Eurothermen“ wird seit fünf Jahren von den Thermenstandorten Bad Schallerbach, Bad Hall und Bad Ischl gemeinsame Sache gemacht – laut einer market-Studie haben sie mittlerweile die höchste Bekanntheit aller österreichischen Thermen.

Auch die Zahlen geben der Strategie recht. Von 2008 bis 2012 wurden 6,2 Millionen Thermenzutritte gezählt. Das sind um 27 Prozent mehr als in den fünf Jahren davor. Die Hotelnächtigungen stiegen um 68 Prozent auf 1,22 Millionen, und der Gesamtumsatz hat sich auf 230 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Das macht das Eurothermen-Resort zum größten Tourismusbetrieb Oberösterreichs.

„Ich gebe zu, wir haben selbst nicht erwartet, mit einem Dienstleistungsbetrieb so einen Umsatz machen zu können“, sagte Achleitner, der den Betrieb, der Eigentum des Landes ist, seit 1997 führt. Zum Erfolg gehören auf der einen Seite eine Preisdurchsetzung wie in der Privatwirtschaft, andererseits eine hohe Dienstleistungsqualität und kreative Ideen. Erst vor kurzem hat die Eurotherme Bad Schallerbach den OÖN-Wirtschaftspreis in der Kategorie „Innovative Tourismusprojekte“ für die Neukonzeption der Piratenwelt und der Cabrio-Therme bekommen.

Rekordjahr 2012

„2012 war ein absolutes Rekordjahr für uns. Der Umsatz betrug 56 Millionen Euro. Allein in Bad Schallerbach konnten wir die Zutritte von 700.000 auf 950.000 steigern“, sagte Achleitner. Für heuer plane man „das zweitbeste Jahr“. Den Rekord vom Vorjahr werde man wohl nicht übertrumpfen können.

In Summe wurden in den vergangenen Jahren 140 Millionen Euro in alle drei Thermenstandorte investiert. 840 Mitarbeiter sind beschäftigt. Das schätzt auch Landeshauptmann und Aufsichtsratchef der Thermenholding, Josef Pühringer: „Die Eurothermen sind ein Gästemagnet geworden, der auch als Wirtschaftsmotor für die Betriebe in den jeweiligen Tourismusregionen fungiert.“ (ee)

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Artikel 19. Juni 2013 - 00:04 Uhr
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