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Streit um den Rücktritt bei Versicherungen

WIEN. Ein Streit um mögliche falsche Beratung bei Lebensversicherungen spitzt sich zu.

Streit um den Rücktritt bei Versicherungen

Lebensversicherungen: Falsch beraten? Bild:

Viele Österreicher können von ihren ab 1994 abgeschlossenen Verträgen wegen fehlender oder falscher Rücktrittsbelehrung zurücktreten, wenn sie wollen – so die Ansicht des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). "Wir rechnen damit, dass Millionen Verträge betroffen sind, wo ein Rücktritt möglich und eventuell wirtschaftlich sinnvoll wäre", sagt VKI-Abteilungsleiterin Ulrike Wolf. Eine Option ist das wohl für Leute, deren Lebensversicherung sich nicht wunschgemäß entwickelt hat.

Die Versicherer gehen nur von Einzelfällen aus. Man sei "an einer vernünftigen Lösung mit den Kunden interessiert", sagt der Vorsitzende der Sektion Lebensversicherung im Versicherungsverband, Manfred Rapf. Es sollte keine "unüberlegten Vertragsrücktritte" geben, die für Kunden nachteilig seien.

Die Rechtsmeinungen der Juristen gehen stark auseinander. Es laufen derzeit auch Musterverfahren, bei denen der Linzer Anlegeranwalt Michael Poduschka für Versicherungsnehmer aktiv ist.

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Artikel OÖN 09. September 2016 - 00:04 Uhr
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