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Hattmannsdorfer: "Rasch Lösungen" für Pflege umsetzen

LINZ. "In Oberösterreich muss ein Altern in Würde und ein selbstbestimmter Lebensabend gesichert sein", sagt ÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer und reagiert damit auf Forderungen, die Johann Stroblmair, Geschäftsführer des Diakoniewerks Oberösterreich, in den OÖNachrichten aufgestellt hat.

Hattmannsdorfer: "Rasch Lösungen" für Pflege umsetzen

Wolfgang Hattmannsdorfer (VP) Bild: VOLKER WEIHBOLD

So verlangte Stroblmair unter anderem eine Attraktivierung des Pflegeberufes, weil es immer schwerer werde, Menschen für diese fordernde Aufgabe zu begeistern. Zudem sprach sich Stroblmair für neue, flexiblere Betreuungsformen aus.

Ähnlich argumentiert auch Hattmannsdorfer: Man müsse den Ausbau mobiler Betreuung konsequent forcieren, damit Senioren möglichst lange zu Hause leben können. Hier brauche es auch alternative Wohnformen als Zwischenstufe zwischen Pflegeheim und mobiler Betreuung.

Ausbildungsoffensive

Um dem Fachkräftemangel in der Pflege zu begegnen, habe die Landes-ÖVP einen Initiativantrag im Landtag eingebracht. Es brauche eine "konzertierte Aktion", so Hattmannsdorfer. Diese müsse eine Ausbildungsoffensive mit der Einführung des Lehrberufs Pflege beinhalten. Pflegekräfte sollen zudem künftig bereits nach einem Jahr Ausbildung arbeiten können. Derzeit sei Oberösterreich das einzige Bundesland, das eine zweijährige Ausbildung vorschreibt.

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Artikel 08. August 2018 - 00:04 Uhr
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