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Neos wollen Griss und Van der Bellen unterstützen

Die Neos stellen zwar keinen eigenen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl auf, präsent wollen sie im Wahlkampf dennoch sein.

Neos wollen Griss und Van der Bellen unterstützen

Griss, Van der Bellen Bild: APA/HERBERT NEUBAUER

"Wir haben ein Bild vor uns: Die ideale Stichwahl wäre Irmgard Griss gegen Alexander Van der Bellen", sagt Neos-Chef Matthias Strolz. In der Partei gibt es Sympathien für beide Kandidaten. Intern wird deshalb darüber diskutiert, dass Neos-Mandatare in den Personen-Komitees beider vertreten sein sollen. "Es ist tatsächlich eine Unterstützung für beide denkbar", sagt Strolz.

Die frühere OGH-Präsidentin hat das pinke Hearing bereits im Vorjahr absolviert, am 23. Februar wird sich Van der Bellen den Fragen der Neos stellen. Am 4. März findet schließlich der Erweiterte Bundesvorstand in Innsbruck statt: Dort wollen die Neos fixieren, in welcher Form sie sich in den Hofburg-Wahlkampf einbringen werden.

Strolz zeigt jedenfalls große Sympathien für Griss. Der Industrielle und Neos-Förderer Hans Peter Haselsteiner soll noch über eine finanzielle Zuwendung nachdenken, Neos-Mandatar Sepp Schellhorn hat bereits 5000 Euro für die Hofburg-Anwärterin gespendet.

Ein Gespräch zwischen Griss und Milliardär Frank Stronach endete im Dezember ergebnislos. Die unabhängige Kandidatin zeigte sich von Stronachs Ideen unbeeindruckt. Der Parteigründer ist deshalb noch immer auf der Suche nach einem Kandidaten für die Bundespräsidenten-Wahl. Heute sollen entsprechende Gespräche im engsten Kreis stattfinden.

An Geld würde es nicht mangeln, hingegen an einer geeigneten Persönlichkeit. Zuletzt war der Name von Ex-Miss-World Ulla Weigerstorfer aufgetaucht. Doch diese soll abgewunken haben.

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Artikel Annette Gantner 09. Februar 2016 - 00:04 Uhr
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