Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Mittwoch, 18. Juli 2018, 06:57 Uhr

Linz: 17°C Ort wählen »
 
Mittwoch, 18. Juli 2018, 06:57 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Meinung  > Blogs  > Slow Food

Wie schmecken eigentlich Ameisen?

Man muss kein Ameisenbär sein, um Insekten zu mögen.

Milena Broger in ihrer Feldküche Bild: Philipp Braun

Viele Ameisen können sich zu richtigen Schädlingen entwickeln und vertilgen fast alles, was ihnen in die Quere kommt. Man kann aber auch gerne den Spieß umdrehen, und sich die Insekten vorknüpfen. Was für die Aborigines in Australien beinahe das täglich Brot ist, macht nun auch in Europa die Runde. Käfer, Larven, Spinnen und eben Ameisen werden von Spitzenköchen wie René Redzepi gerne und immer öfter veredelt (Anmerkung: sein Restaurant Noma wurde viermal als „bestes Restaurant der Welt ausgezeichnet).

Wald – Wiesen - Feldküche

Auch in Österreich strecken Top-Köche ihre Fühler nach den Krabbeltierchen aus. Vergangene Woche sammelte die junge Vorarlberger Waldkochfee Milena Broger (die OÖN berichteten) einen Topf voll Waldameisen und frittierte diese in einer Pfanne mit Rapsöl und kombinierte sie mit im Erdloch gegarten Rüben, Umeboshi, Schafmilch und Almrausch. Herrlich knusprig und nussig durch das Öl mundeten die Sechsbeiner.

Manchen Gast erinnerten sie sogar an Popcorn. In Australien werden sie hingegen pur verspeist, nachdem sie vorher mit den Fingern zerrieben und zerquetscht werden. Rohkost, die leicht säurebetont ist und erfrischend nach Zitronen schmeckt. Mahlzeit

Kommentare anzeigen »
Artikel Philipp Braun 07. August 2016 - 09:45 Uhr
Mehr Slow Food

65 Leberkässemmeln zuviel

Köche setzen immer öfter auf Gemüse.

Afrikanisches Lebensgefühl

Die Gemeinschaften aus Kenia leben die Slow Food Philosophie.

Sommerrolle vorwärts

Hunger auf Sommer? Dann probieren sie doch diese vietnamesische Spezialität.

Das wiederbelebte Wirtshaus

40 Jahre lang war es geschlossen, jetzt sperrt der Bäckerwirt in Ebensee wieder auf.

Aus dem Leben im Hühnerstall

Schauplatz bringt Farbe ins triste Hühnerleben und erklärt die Zusammenhänge.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS