Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Sonntag, 19. August 2018, 21:38 Uhr

Linz: 26°C Ort wählen »
 
Sonntag, 19. August 2018, 21:38 Uhr mehr Wetter »
Startseite  > Kultur

Weil Kunst wertvoller ist als Geld

Ausstellung im Ursulinenhof mit Werken aus Sammlungen von Künstlern

Weil Kunst wertvoller ist als Geld

Robert Oltay hat Sammlungsstücke neu arrangiert. (hw) Bild:

"Geld gibt man aus, aber ein Bild bleibt", sagt Robert Oltay im Gespräch mit den OÖN über das Besondere an Tauschgeschäften unter Künstlern. Viele der Werke der Ausstellung "Sammeln Kunstschaffende Kunst?" in der Galerie der Berufsvereinigung Bildender KünstlerInnen Oberösterreichs (BVOÖ) kamen so zu ihren Besitzern. Oltay spricht von einer besonderen Wertschätzung, die durch Kunsttausch oder Kunstkauf ausgedrückt werde.

Die Galerie der BVOÖ ähnelt derzeit dem Wohnzimmer eines manischen Sammlers: Die Wände sind bis zur Decke mit Gemälden, Zeichnungen und Fotografien behängt, auch im Raum verteilt stehen Objekte auf Sockeln, einzelne baumeln von der Decke. Werke von Margret Bilger, Astrid Esslinger, Paul Flora, Bruno Gironcoli, Peter Kubovsky und vielen anderen stehen und hängen neben-, über- und untereinander. Dennoch wirkt der Raum weder überfüllt noch chaotisch. Jedes Werk korrespondiert mit einem oder mehreren anderen. Oltay hat die beinah unmögliche Aufgabe, an die hundert Kunstwerke in einer überschaubar großen Galerie unterzubringen, gekonnt gemeistert. Er bezeichnet die Auswahl und Hängung der Arbeiten als "Krönung des Projektes", an dem er ein Jahr lang gearbeitet hat.

Begonnen hatte alles mit einer Einladung an die Mitglieder der BVOÖ. 25 folgten dem Aufruf und verliehen Werke aus ihrem Besitz für die Schau. Dadurch fanden Arbeiten von etablierten und jungen oberösterreichischen und internationalen Kunstschaffenden zusammen. Viele Namen kommen zweimal vor, als Sammelnde und Gesammelte. Darunter Therese Eisenmann, Susanne Purviance und "Kurator" Robert Oltay.

Zur Ausstellung hat Oltay ein Buch gestaltet, in dem die Beteiligten Fragen zu ihrer Sammlung beantworten. Interessant dabei: So gut wie keine(r) kann sich vorstellen, eines der Werke je zu verkaufen. Judith Maria Götzloff formuliert es drastisch: "Nein, auf keinen Fall – ich brauche diese Arbeiten."

Ausstellung: "Sammeln Kunstschaffende Kunst?", bis 25.10., Mo-Fr 15-19, Sa 13-17 Uhr, Galerie der BVOÖ im OÖ Kulturquartier, Landstraße 31, Linz

Kommentare anzeigen »
Artikel Hannah Winkelbauer 11. Oktober 2017 - 00:04 Uhr
Mehr Kultur

Frequency-Finale: Großartiger Gig der Punkrock-Veteranen Sum 41 

ST.PÖLTEN. Am vierten und letzten Tag des diesjährigen Frequency in St.

Kevin Spaceys neuer Film spielte nur 126 Dollar ein

Was für ein Flop! Am Freitag startete „Billionaire Boys Club“ in den US-Kinos.

Nicht ohne mein Handtuch: Justin Timberlake gastierte im heißen Wien

WIEN. Das nennt man wohl Hochleistungssport: Wenn US-Superstar Justin Timberlake mit seiner Show ...

Frequency: EDM-DJs drückten dem dritten Tag ihren Stempel auf

ST. PÖLTEN. Das zehnte Frequency in St. Pölten hat am dritten Tag bewiesen, dass sich das Festival ...

"Liebe besiegt alles": Macklemore holte alle ins Boot

ST. PÖLTEN. Auf einem Festival wird man schnell zu einer großen Familie.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS