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Leserbriefe

Wir wollen unsere Sprache zurück!

Von Andreas Wakolbinger   05. Mai 2021 21:30 Uhr

Spätestens in Zeiten von Corona und Klimawandel sollte dem letzten Klassenkämpfer/der letzten Klassenkämpferin aufgefallen sein, dass die Gesellschaft Wichtigeres zu tun hat, als die penetrante Verunstaltung der deutschen Sprache ertragen zu müssen.

Vor lauter politischer Korrektheit konzentrieren wir uns nicht mehr auf den Inhalt, wir ereifern uns für das vermeintlich richtige Reden. Einige Fragen:

1. Wer hat bestimmt, dass jetzt Politiker, Lehrer, Professoren, Journalisten, Nachrichtensprecher in einer nichtssagenden und absurden Sprache sprechen müssen?

2. Wer hat bestimmt, dass unsere Kinder (sogar in Lehrbüchern) diese Un-Sprache lernen, schreiben, lesen, hören und ertragen müssen?

3. Sollten wir vom Inhalt abgelenkt werden?

4. Müssten die Texte in den Medien denn nicht korrekterweise von den Verbrechern und Verbrecherinnen reden, den Tätern und Täterinnen?

5. Wie heißt es eigentlich richtig?

„Bewohner/innenvertreter/innen“ oder „Bewohnervertreterinnen“ oder „Bewohnerinnenvertreter“ oder „Bewohnerinnenvertreterinnen“ oder gar nur „Bewohnervertreter“? Dürfen da Männer nur Männer vertreten oder auch Frauen bzw. dürfen Frauen nur Frauen vertreten oder auch Männer? Unklar bleibt jedenfalls, ob die das dann auch gemeinsam machen können und alle Geschlechter vertreten dürfen. Mit dem derzeitigen Sprech dürfen sie Transgendermenschen jedenfalls nicht vertreten! Wie ignorant.

Es ist höchste Zeit, dieses zungenbrecherische Wortgedusel endlich wieder aus unserem Leben zu entfernen!

Andreas Wakolbinger, Linz

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