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Gesundheit

Trend: Sich weniger waschen, ist angesagt

03. November 2021 00:04 Uhr

Trend: Sich weniger waschen, ist angesagt
Verzichtet aufs tägliche Duschen: US-Schauspielerin Mila Kunis.

Der Verzicht aufs tägliche Duschen wird modern.

Es scheint der letzte Schrei in diesem Jahr zu sein – manche Menschen verzichten auf das tägliche Duschen, sei es aus Gesundheits- oder Umweltgründen.

Wer es seltener mache oder sogar gar nicht mehr, schone die natürliche Schutzbarriere der Haut und tue ihr Gutes – und spare auch viel Wasser, so die These. Stars aus den USA geben sich als Vorreiter. Jetzt ist dazu auch ein Buch des amerikanischen Arztes und Autoren James Hamblin erschienen, der das selbst getestet hat: "Natürlich waschen! Was unsere Haut wirklich gesund hält".

"Die Anlässe zum Stylen fielen coronabedingt bei Millionen Menschen einfach weg", sagt die Analystin Yvonne Hornung vom Marktforschungsunternehmen Nielsen. Im Homeoffice gingen viele lockerer mit dem Styling um. Auch Ausgehen oder der Besuch im Fitnesscenter fiel aus. Inzwischen habe sich der Markt für Duschgels und Shampoo erholt, sei aber noch nicht wieder auf dem Vor-Corona-Niveau. Der Trend "Non Bathing" (Nicht-Baden) oder auch "Cleansing Reduction" (Reinigungsreduktion) ist in Hollywood eine Art Hype: Stars wie Kristen Bell, Brad Pitt und Jake Gyllenhaal haben sich schon dazu bekannt. Jennifer Aniston, Julia Roberts und Charlize Theron sagten in Interviews, sie duschten nur einmal die Woche, um Wasser zu sparen. Mila Kunis sagte in einem Spotify-Podcast: "Ich wasche meinen Körper nicht jeden Tag." Sie reinige nur Achseln, Brüste, Füße und Intimbereich. Duschen sei überbewertet. Ihr Partner Ashton Kutcher pflichtete ihr bei. Er nehme ein Stück Seife.

"Viele waschen sich viel zu viel"

Die Hautärztin Marion Moers-Carpi aus München begrüßt die Thesen im Großen und Ganzen: "Wir muten unseren Körpern sehr viel zu. Viele waschen sich zu viel, zu heiß und zu lang." Zwanzig Minuten jeden Tag unter der warmen Dusche seien unnötig und überhaupt nicht gut. Menschen, die schon Hautprobleme wie zum Beispiel Neurodermitis haben, sollten auf jeden Fall vorsichtiger sein, betont sie.

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