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Äskulap

Familie Payr: „Unsere ganze Familie ist von dem Projekt begeistert“

Von Valerie Hader   24. September 2011 00:04 Uhr

Äskulap 2011

Unter dem Vereinsnamen „Nepalimed“ unterstützen Menschen aus Deutschland, Holland, der Schweiz und Liechtenstein das Krankenhaus Dhulikhel in Nepal. Hilfe kommt auch aus Österreich – und zwar von der Familie Payr.

Unter dem Vereinsnamen „Nepalimed“ unterstützen Menschen aus Deutschland, Holland, der Schweiz und Liechtenstein das Krankenhaus Dhulikhel in Nepal. Hilfe kommt auch aus Österreich – und zwar von der Familie Payr. Der Trauner Gynäkologe, seine Frau Burgi und deren drei Kinder engagieren sich seit fünf Jahren für das Projekt und zwar nicht nur mit Geld und medizinischen Gerätespenden, sondern auch mit ihrem persönlichen Einsatz.

Hilfe zur Selbsthilfe

„Ich finde es am sinnvollsten, in die Ausbildung der Menschen dort zu investieren“, sagt Kurt Payr und ermöglicht es jedes Jahr Ärzten und Krankenschwestern aus Dhulikhel, sich mehrere Monate lang in Österreich fortzubilden.

„Ich suche dafür geeignete Weiterbildungsplätze in oberösterreichischen Spitälern und wir bezahlen den Flug und die Aufenthaltskosten“, sagt er. „Und den Rest der Zeit kümmern wir uns um unsere Gäste und zeigen ihnen auch etwas von Österreich. Unsere ganze Familie ist mit großer Freude und Begeisterung bei dieser Sache“, sagt Burgi Payr.

Auf Rechnung der Payrs waren in den vergangenen Jahren sieben Ärzte und zwei Krankenschwestern in Oberösterreich zu Gast. Die Payrs selbst fahren alle zwei Jahre nach Nepal, um sich weiter über notwendige Hilfsmaßnahmen zu informieren und auch nach dem Rechten zu schauen.

„Ich bin so ein Typ, der wissen muss, ob alles funktioniert, bevor ich anfange für das Projekt betteln zu gehen“, erzählt Kurt Payr. Und bis dato funktioniert alles. „Vor fünf Jahren hätte ich nicht gedacht, dass wir so viel erreichen können.“

So ist es dank der Hilfe der Familie Payr gelungen, die kleine Geburtsstation dort zu einer modernen und bestens ausgerüsteten Abteilung zu machen, auf der heute bis zu 3000 Geburten jährlich durchgeführt werden können. „Dank der verbesserten medizinischen Versorgung ist die Kindersterblichkeit in der Region bereits deutlich zurückgegangen.“

Mehr Informationen zu dem Projekt auf www.nepalimed.at

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