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Frauenzeit

"Die Mutterliebe habe ich eindeutig von meiner Mama"

08. Mai 2021 00:04 Uhr

"Die Mutterliebe habe ich eindeutig von meiner Mama"
Oma Berta mit Tochter Christina und den drei Enkelinnen

Drillingsmama Christina Loibl und ihre Mutter Berta haben eines gemeinsam: die unendliche Liebe zu ihren Kindern.

Als Christina Loibl im November 2018 mit ihren Drillingen hochschwanger im Spital lag, war ihr der Kontakt zu einer Person besonders wichtig: ihrer Mutter Berta Pachner (70). "Wir haben viel telefoniert", erinnert sich die gelernte Restaurantfachfrau aus Pfarrkirchen. "In so einer Situation braucht man eben Rat von der eigenen Mutter", sagt die heute 35-Jährige.

Denn so unkompliziert ihre Schwangerschaft zunächst begonnen hatte, desto beschwerlicher wurde sie ab der 26. Woche: "Ich musste nur noch liegen, bis ich dann frühzeitig ins Spital musste." Neben Bluthochdruck hatten die Ärzte bei der werdenden Mutter auch schlechte Blutwerte diagnostiziert. Dadurch war die Gefahr einer Schwangerschaftsvergiftung groß, erinnert sich die Drillingsmutter. Doch ihre Mama wusste – wie so oft – Rat: "Sie sagte, wenn du dann deine Kinder hast, wird alles anders. Du wirst sie unendlich lieben." Mit dieser Prophezeiung sollte Berta Pachner, die einst in einer Weberei beschäftigt war und dann Landwirtin und selbst Mutter wurde, Recht behalten. Inzwischen sind die Drillingsmädchen Lena, Leonie und Sophie zwei Jahre alt, richtige Energiebündel und der Stolz ihrer Eltern. "Zum Glück sind alle drei vital, lustig und voller Tatendrang", sagt Christina Loibl und wird nachdenklich: Das "nah am Wasser gebaut" sein sei eine weitere Eigenschaft, die sie sicher auch von ihrer Mama habe: "Seitdem ich selbst Mama bin, ist meine Gefühlswelt sensibler und einfach spürbarer als vorher."

Ursprünglich sei sie ja "nur auf Zwillinge" eingestellt gewesen. Die Überraschung, dass es da noch ein weiteres Baby gibt, übermittelte ihr die Frauenärztin bei der ersten größeren Untersuchung: "Ich war baff, begann zu zittern und konnte es nicht glauben." Zu Hause angekommen, hatte sich Christina Loibl dann schon mit der Neuigkeit arrangiert. Im Gegensatz zu ihrem Mann Alexander, dem sie dann langsam alle drei Mutter-Kind-Pässe vorzählte. "Er ist ganz weiß angelaufen."

Die anfänglichen Schwierigkeiten samt zahlreichen schlaflosen Nächten sind längst Geschichte. "Es sind drei wunderbare Kinder",   sagt sie.

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