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Wirtschaft

Schwere Abgabenlast für Durchschnittsverdiener

Von OÖN   04. Mai 2021 00:04 Uhr

WIEN. Nur in Belgien und Deutschland ist Faktor Arbeit im OECD-Vergleich stärker belastet als in Österreich.

Nur in zwei OECD-Ländern ist die Abgabenlast für einen Durchschnittverdiener höher als in Österreich, hat die Agenda Austria errechnet (Details siehe Grafik). Unter der Annahme, dass die Arbeitsleistung eines österreichischen Arbeitnehmers so stark belastet wäre wie beispielsweise jene eines Iren, hätte er monatlich um 781 Euro mehr auf dem Konto.

Als Durchschnittsverdiener hat die Agenda Austria einen ganzjährig vollbeschäftigten Single ohne Kinder mit einem Brutto-Monatseinkommen von 3476 Euro angenommen. Wäre dieser in Belgien zu Hause, wäre das Netto-Monatseinkommen um 216 Euro niedriger als in Österreich. Ein Deutscher müsste um 86 Euro mehr an Staat und Sozialversicherung abführen.

Selbst in traditionellen Wohlfahrtsstaaten wie Schweden oder Dänemark sei die Abgabenbelastung auf Arbeit spürbar geringer. So hätte der österreichische Durchschnittsverdiener im schwedischen System über 240 Euro und im dänischen sogar 630 Euro mehr pro Monat zur Verfügung, heißt es in der Aussendung von Agenda Austria. Die hohe Abgabenlast hemme die Entstehung neuer Jobs und wirke sich auch negativ auf den Konsum aus.

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