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Wirtschaft

Mit Vollgas auf die Anklagebank

Von OÖN   13. Juni 2019 00:04 Uhr

Mit Vollgas auf die Anklagebank
Das 1325-PS-Auto

WIEN. Supersportwagen: Steyrer Unternehmer muss sich vor Gericht verantworten.

Er wollte den schnellsten Sportwagen Österreichs mit 1325 PS bauen und "allen anderen die Show stehlen" – doch nun sitzt er auf der Anklagebank: Seit gestern, Mittwoch, muss sich der aus Steyr stammende Unternehmer Markus F. am Wiener Landesgericht verantworten. Ihm wird schwerer gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen.

F., der schon mehrmals mit dem Gericht Kontakt gehabt hatte, gab sich als Firmenchef des niederösterreichischen Unternehmens "Milan Automotive" aus. Er behauptete, Kontakte zum Ex-Magna-Chef Siegfried Wolf und zu Rennfahrergrößen wie Sebastian Vettel zu haben. Sieben Investoren glaubten F.s Schilderungen und überließen ihm Darlehen in der Höhe von rund 1,2 Millionen Euro. Ein Investor soll 400 Prozent Zinsen pro Monat verlangt haben.

F. soll Zahlungen von Rechnungen zugesagt haben, obwohl ihm die Mittel für die Rückzahlung fehlten. Seine Firma "Milan Automotive" ging heuer im Frühjahr pleite.

Der Angeklagte hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht schuldig bekannt. Für den heutigen Donnerstag ist ein zweiter Verhandlungstag anberaumt.

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