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Wirtschaft

Amag-Aufsichtsrat: Bernhard soll Gasselsberger ersetzen

Von nachrichten.at   15. Februar 2019 09:54 Uhr

Wolfgang Bernhard (re; neben Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche) soll in den Aufsichtsrat der Amag einziehen.

WIEN/RANSHOFEN. Wolfgang Bernhard, Ex-Vorstand der Autobauer Volkswagen und Daimler, soll Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger im Aufsichtsrat der Amag ersetzen. Das hat die B&C-Industrieholding, Mehrheitseigentümerin des Innviertler Aluminiumkonzerns, heute, Freitag, bekanntgegeben. 

Auslöser dieser geplanten Rochade ist eine Aktionärsvereinbarung, welche die B&C-Gruppe mit der Vorarlberger Esola-Beteiligungsverwaltung abgeschlossen hat. Esola, wo die Familie von Fruchtsaft-Pionier Franz Rauch die Geschäfte führt, hält rund 4,1 Prozent an der Amag. 

Durch die neue Vereinbarung sowie ein bereits bestehendes Syndikat mit der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich gehören der B&C-Gruppe künftig 73,3 Prozent der Amag-Aktien. Als Teil der Vereinbarung nominiert Esola den ehemaligen Vorstand der Autobauer Volkswagen und Daimler, Wolfgang Bernhard, für den Aufsichtsrat des Aluminiumkonzerns. Der 58-Jährige soll den Posten von Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger übernehmen, der aufgrund neuer, strikterer Regeln für Bankvorstände aus dem Aufsichtsrat der Amag ausscheidet. Bei der kommenden Hauptversammlung am 10. April legt Gasselsberger sein Mandat zurück. 

Zeitgleich mit Gasselsbergers Aus lösen die B&C-Gruppe und die Oberbank auch ihre Aktionärsvereinbarung auf, auf deren Basis Gasselsberger bisher Aufsichtsratsmitglied war.  

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