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Berührende Rückkehr

OBERSTDORF. Es wird wohl die berührendste Rückkehr in den Skisprung-Zirkus sein, wenn Nick Fairall zum Finale der Vierschanzentournee anreisen wird.

Berührende Rückkehr

Nick Fairall Bild: Instagram

Vor einem Jahr, am 5. Jänner, war der 26-jährige US-Amerikaner während der Qualifikation in Bischofshofen so schwer gestürzt, dass er sich einen Wirbelbruch zuzog und notoperiert werden musste. Mehr als einen Monat wurde er im Spital in Schwarzach behandelt, erst dann durfte er nach Hause reisen und seine Therapien fortsetzen. Fortbewegen kann sich der Sportler aber nach wie vor nur im Rollstuhl. Ob Fairall je wieder gehen kann? Die Ärzte bezweifeln es.

Der Athlet selbst strahlt unglaublichen Willen aus. "Alles, was ich mir zu Weihnachten wünsche, ist, dass ich wieder skispringen kann", postete er auf Facebook. Ausgerechnet auf der für ihn zum Schicksal gewordenen Paul-Außerleitner-Schanze wird er seinen Freunden und Teamkameraden wieder beim Flug durch die Lüfte zuschauen. Außerdem besucht er den Bewerb in Willingen und dann noch den Saisonhöhepunkt, die Skiflug-Weltmeisterschaft am Kulm Mitte Jänner. Fairall betont dabei immer wieder, dass er sich für die großartige Unterstützung aus dem Springerlager bedankt. So ließ ihm allein die deutsche Mannschaft ihre damalige Siegprämie von knapp 30.000 Euro zukommen.

Auf Schnee ist Fairall schon zurückgekehrt. Mit einer Art Skibob rast er in seiner Heimat die Hänge hinunter. Und lacht und hat unglaublich viel Spaß. Die Skisprung-Familie soll ihm nun weitere wichtige psychologische Unterstützung geben. 

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Artikel (viel) 30. Dezember 2015 - 00:04 Uhr
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