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Hirscher fährt am letzten Technikwochenende "frei drauf los"

AARE. Mit einem zehnten Rang im Super-G hat sich Skistar Marcel Hirscher für das letzte Technik-Wochenende im Weltcup-Winter in Aare eingestimmt.

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Marcel Hirscher will ohne Druck fahren. Bild: JONATHAN NACKSTRAND (APA/AFP/JONATHAN NACKSTRAND)

Die Kugeln im Riesentorlauf und Slalom hat der Gesamtweltcupsieger ja auch bereits für sich erobert. Bei den Damen ist die Entscheidung im Riesentorlauf noch offen, das Kristall liegt für die Deutsche Viktoria Rebensburg zum Abholen bereit.

Das Rennprogramm sieht für Samstag den Riesentorlauf der Herren (09.45/12.30) und den Slalom der Damen vor 10.45/13.30), für Sonntag dann disziplinverkehrt den Damen-Riesentorlauf (09.45/12.30) und den Herren-Torlauf (10.45/13.30/alle Rennen live ORF eins). Ab Samstag ist es mit dem Schönwetter im WM-Ort von 2019 vorbei, für Sonntag ist erneut Schneefall und vor allem starker Wind angesagt.

Hirscher gewann in diesem Winter zwölf Weltcuprennen, sieben im Slalom und fünf im Riesentorlauf. Als Disziplinzweiter steht jeweils der Norweger Henrik Kristoffersen fest. Im Riesentorlauf hat der Tiroler Manuel Feller als Vierter noch eine Chance auf Platz drei. Im Slalom hat Michael Matt als ebenfalls Vierter 72 Zähler Rückstand auf Olympiasieger Andre Myhrer, der sich diese Position vor Heimpublikum nicht mehr nehmen lassen will.

"Befreit drauf los fahren"

"Ich werde definitiv befreit drauf los fahren. Wirklich nach dem Motto, schauen was dabei raus kommt, wenn man ohne Druck fährt. Ich sehe es als Gelegenheit, frei drauflos zu fahren", sagte Hirscher, der bei den bisher letzten Rennen in Aare 2014 den Riesentorlauf und Slalom gewann. Im Riesentorlauf geht für Österreich neben Olympiasieger Hirscher nur Feller an den Start, der in allen sechs Saisonrennen in die Top acht kam. Im Slalom wird das ÖSV-Team um Michael Matt und Marco Schwarz erweitert und zum Quartett.

Österreichs Damen warten im Riesentorlauf seit 7. März 2016 (Eva-Maria Brem in Jasna) und im Slalom seit 30. November 2014 (Nicole Hosp in Aspen) auf einen Sieg. Qualifiziert über die Disziplinwertung sind für Aare im Riesentorlauf Stephanie Brunner, Ricarda Haaser, Bernadette Schild, Elisabeth Kappauer sowie im Slalom Schild, Katharina Gallhuber, Katharina Truppe, Katharina Liensberger und Carmen Thalmann.

Anna Veith geht mit gutem Vertrauen ins Rennen

Anna Veith wird nach in der Gesamtwertung erreichten 500 Punkten im Riesentorlauf an den Start gehen. Sie hat in Aare in dieser Disziplin bereits dreimal gewonnen (zweimal 2014, einmal 2015) und war einmal Zweite (2012). "Obwohl wir jetzt auf einem anderen Hang fahren, kann ich mit einem guten Gefühl reingehen. Mit dem, was ich vor allem in Ofterschwang gemacht habe, kann ich mit einem guten Vertrauen in das Rennen gehen. Ich freue mich einfach, dass ich dabei bin."

Rebensburg reicht für ihre insgesamt dritte Riesentorlauf-Kugel nach 2011 und 2012 selbst bei einem Sieg der französischen Cup-Verteidigerin Tessa Worley ein 15. Platz, um den Erfolg wahr werden zu lassen, sie hat 92 Zähler Vorsprung. Aus österreichischer Sicht ist für Brunner nur noch eine Verbesserung von Position sechs auf fünf möglich. Nach starkem Saisonstart mit je zwei vierten und fünften Rängen in fünf Rennen lief es im Technikbereich zuletzt aber nicht mehr nach Wunsch.

Im Slalom ging die Kugel zum fünften Mal in Folge an die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die sich zum zweiten Mal in Serie auch den Gesamtweltcup gesichert hat. Schild steht bereits als Fünfte fest. Auf den ersten Weltcupsieg der Karriere wartet die Salzburgerin nach sechs Podesträngen immer noch.

 

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Artikel nachrichten.at/apa 16. März 2018 - 09:57 Uhr
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