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Kevin Moderer: "Es ist so oder so ein besonderes Spiel für mich"

GRAZ. Die OÖN sprachen vor dem ersten Wiedersehen zwischen Moderer mit den Black Wings am Freitagabend mit dem Ex-Stürmer der Linzer.

Kevin Moderer wieder im Dress der 99ers. Bild: GEPA pictures/ Mario Buehner

OÖN: Kevin, wie geht es Ihnen?

Kevin Moderer: Gut, danke.

Haben Sie sich in Ihrer Heimat wieder eingelebt?

Ja. Vom Gefühl her war es wie, wenn man vom Urlaub zurückkommt.

Bei den Black Wings läuft es noch nicht so rund, wagen Sie eine Ferndiagnose?

Naja, es gibt eben solche Hänger. Und wenn viele neue Gesichter in einer Mannschaft sind, dann dauert es sowieso ein Weilchen, bis sich alle finden.

Graz ist viele neue Gesichter zu Saisonbeginn eigentlich gewohnt.

Ja, das stimmt. Aber es läuft eigentlich sehr gut für uns. Wir schießen Tore und machen Punkte, das ist schön. Gewisse Linien und Zusammenstellungen haben sich schon gefunden.

Wie ist das Klima in der Kabine?

Wir sind bis auf einige Veteranen eigentlich eine recht junge Truppe. Und eigentlich sind alle ziemlich einfach gestrickt, da gibt es niemanden, der sich etwas herausnehmen will.

Beziehen Sie da Andre Lakos in diese Formulierung mit ein? Er gilt ja als ein Enfant terrible.

Ja, ich verstehe mich gut mit ihm. Es ist immer etwas anderes, wenn man mit so einem gemeinsam spielt.

Sie spielen noch immer mit Erik Kirchschläger zusammen. Wie hat er sich bisher zurecht gefunden?

Ich glaube, dass es der richtige Schritt für ihn war und mir taugt es, dass er die Eier dazu hatte, Linz zu verlassen.

Wie ist es, wieder mit Daniel Oberkofler zusammen zu spielen?

Witzig, wie immer wenn wir etwas gemeinsam machen.

Sie treffen heute auf Ihre Ex-Kollegen aus Linz. Ist es ein Vorteil, dass das erste Wiedersehen in Graz stattfindet?

Wir sparen uns die Busfahrt, aber es ist so oder so ein besonderes Spiel für mich.

Wird es während dem Spiel Trash-Talk mit Ihren Ex-Kollegen geben?

(lacht) Das weiß ich noch nicht. Ich glaube aber, dass es eher lustig wird. Obwohl es sehr ernst ist werden wir wohl mehr lachen werden als uns zu beschimpfen.

Würden Sie bei einem Torerfolg gegen die Black Wings jubeln?

Ich weiß, dass die Linzer Fans großartig sind. Aber ehrlich gesagt denke ich nicht daran, wie sie mich empfangen oder was sie von mir denken, wenn ich ein Tor erziele. Weil ich das nicht selbst in der Hand habe. Wir alle spielen Eishockey, weil es ein geiler Sport ist. Und da gehört es dazu, zu jubeln. Ich hätte auch mit Linz in Graz gejubelt.

Haben Sie noch regelmäßigen Kontakt mit Linzern?

Ja, mit Alzi (Mario Altmann, Anm.) telefoniere ich regelmäßig. Wir sind gute Freunde geworden.

Auch während des Spiels?

Ja, bestimmt.

Dann wünschen wir ein erfolgreiches Spiel. Danke für das Interview.

Danke.

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Artikel Markus Prinz 12. Oktober 2018 - 11:26 Uhr
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