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Eine Rad-Werbefahrt um den Attersee

23. September 2019 00:04 Uhr

Eine Rad-Werbefahrt um den Attersee
Lokalmatador Hermanutz

KAMMER/SCHÖRFLING. "King of the Lake"-Zeitfahren erneut ein Erfolg, Zoidl dürfte wieder beim Team Wels landen.

Die Veranstalter vom Verein Atterbiker strahlten mit der Abendsonne am Samstag um die Wette. Sie bewegten beim "King of the Lake", einem europaweit einzigartigen Einzel- und Mannschaftszeitfahren rund um den Attersee, 1267 Teilnehmer aus 17 Nationen. Die Tempojagd über 47,2 Kilometer wurde erneut zu einer Werbefahrt.

"Einfach einzigartig, das muss man einmal in seiner Karriere fahren", sagte im Ziel der Deutsche Julian Braun, der in 58:09,74 Minuten die Elitewertung für sich entschied. Der Titel "King of the Lake" bleibt aber traditionell den Amateuren vorbehalten. Da fuhr aber Lokalmatador Felix Hermanutz selbst wie ein Profi. Der ausgewiesene Zeitfahr-Spezialist war in 58:56,84 der ganz große Gewinner. "Der Kurs führt direkt an meiner Haustüre vorbei, viele feuern mich an, ein unglaubliches Privileg. Das ist wirklich die Veranstaltung, weshalb ich begonnen habe, Rennen zu fahren."

Wie schnell die besten Einzelstarter unterwegs waren, beweist auch die Tatsache, dass das Team Vorarlberg, welches das Mannschaftszeitfahren im Rahmen der Rad-Bundesliga um den Attersee für sich entschied, in 55:07,06 mit Windschatten-Vorteil nur unmerklich flotter war.

Thronfolgerin der fünffachen "Queen of the Lake" Adelheid Schütz wurde in 1:06:11,75 heuer ihre deutsche Landsfrau Lisa Brömmel.

Eine Rad-Werbefahrt um den Attersee
Wels-Heimkehrer Zoidl

Am Attersee sickerte dann auch durch, dass das Welser Felbermayr-Team einen prominenten Heimkehrer für die Saison 2020 willkommen heißen dürfte. Der Mühlviertler Riccardo Zoidl streift nach einem Jahr in der World-Tour bei CCC wieder das Trikot der Messestädter über.

Mixed-Zeitfahren an Holland

Mit einem Novum wurden gestern in der nordenglischen Region Yorkshire die 86. UCI-Straßen-Weltmeisterschaften eröffnet. Bei einem Mixed-Teamzeitfahren über 28 Kilometer gewann Favorit Holland in 38:27 Minuten vor Deutschland und Italien. (fei)

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