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Fußball International

Vor dem Spiel gegen Rapid setzte Inter Mailand seinen Kapitän ab

Von (haba)   14. Februar 2019 00:04 Uhr

Vor dem Spiel gegen Rapid setzte Inter Mailand seinen Kapitän ab
Inter Mailand besichtigte gestern ohne Kapitän Mauro Icardi das Spielfeld in Wien.

WIEN. Stürmerstar Mauro Icardi blieb daheim – das vorläufige Ende eines langen Streits.

Eines ist vor dem heutigen Auftritt von Inter Mailand beim SK Rapid (Allianz Stadion, 18.55 Uhr, DAZN live) sicher. Eine ähnlich große Überraschung wie die gestrige Demontage von Kapitän Mauro Icardi werden die Italiener heute auf dem Platz sicher nicht präsentieren können.

Vor dem Abflug nach Wien wurde dem 25-jährigen Starstürmer mit einem Marktwert von 100 Millionen Euro die Kapitänsschleife entzogen. Der Argentinier, der in 210 Serie-A-Spielen 119 Tore geschossen hat, entschied sich deshalb, erst gar nicht nach Wien mitzufliegen. Der Stein des Anstoßes: das ewige Theater rund um die Vertragsverlängerung, die Icardis Ehefrau und Managerin, Wanda Nara, vorantreibt – und bei dem Inter zumindest vorerst nicht mehr mitspielen will. Icardis Vertrag läuft zwar noch bis Sommer 2021. Dennoch wird Jahr für Jahr erneut gefeilscht, um einen noch höheren und länger dauernden Vertrag zu erhalten. Mit dem gewünschten Jahresgehalt von neun Millionen Euro würde Icardi in der Gehaltsrangliste der italienischen Serie A gleich hinter Cristiano Ronaldo rangieren. Inter legt sich deshalb quer.

Trotz seiner vielen Tore ist Icardi, vor allem aufgrund der dominanten Rolle seiner Frau, auch bei den Inter-Fans nicht mehr besonders beliebt. Die (pikante) Geschichte des Paars füllt in Italien schon seit Jahren die Zeitungsseiten. Wanda Nara war erst mit Icardis argentinischem Klubkollegen Maxi Lopez verheiratet, ehe sie volley die Seiten wechselte. Von verweigerten Handshakes vor Spielbeginn bis zu Sorgerechtsprozessen um die drei Kinder aus der ersten Ehe – die Öffentlichkeit war stets dabei, wenn in dieser Dreiecksbeziehung gestritten wurde. Die Affäre war wohl auch der Grund, warum Icardi trotz Torerfolgen wie am Fließband nie in der argentinischen Nationalmannschaft berücksichtigt wurde. Oder, wie es Diego Maradona ausdrückte: "Icardi ist ein Verräter. Er kann nicht mit der Mannschaft essen gehen und dann die Frau seines Freundes heiraten..." Wie es mit Icardi nach dem heutigen Spiel weitergeht, ist offen. Für 110 Millionen Euro dürfte er Inter auch ohne Zustimmung dank einer Ausstiegsklausel, die nur für das Ausland gilt, verlassen.

"Namen sind austauschbar"

Rapids Trainer Didi Kühbauer will sich durch Icardis Abwesenheit nicht zu sehr aus der Reserve locken lassen. "Wir dürfen nicht glauben, dass die Sache dadurch einfacher wird. Es ändert nichts, Namen sind austauschbar." Ein Nachteil ist Icardis Abwesenheit für Rapid heute aber mit Sicherheit nicht. 

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